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Diese Exponate unserer Mitglieder gibt es auf der Ideen-Expo 2011 zu sehen

(Quelle: http://www.ideenexpo.de/veranstaltungen_2011/exponate.php)

Energierohstoffe für die Zukunft

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Themenwelt: Energie | Stand: E111

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) möchte mit ihren Forschungsergebnissen zur aktuellen Energiedebatte beitragen. Erneuerbare Energien gewinnen für die Energieversorgung zunehmend an Bedeutung. Mit dem Geothermie-Projekt „GeneSys“ stellt die BGR eine Methode zur Erschließung tiefer Erdwärme-Reservoire vor. Daneben spielt aber auch die Nutzung fossiler Energierohstoffe nach wie vor eine große Rolle. Die BGR präsentiert einen digitalen Weltatlas fossiler Energierohstoffe. Daten über Förderung, Reserven und Ressourcen von Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle können abgerufen werden. An der Energiepumpe kann jeder ausprobieren, welche Leistung ein Mensch im Vergleich zu der Leistung ausgewählter Energierohstoffe erbringen müsste.

Spuren im Meer – wie unsichtbare Moleküle im Meer unser Klima regulieren

Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Chemie und Biologie des Meeres

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: IP 808

Das Meer ist einer der größten Kohlenstoffspeicher der Erde und für die Regulierung des Treibhausgases CO2 von großer Bedeutung. Allein das organische Material, das in den Meeren gelöst ist, enthält mehr Kohlenstoff als alle Wälder der Erde zusammen. Wir wissen noch nicht, warum dieses gelöste organische Material in den Meeren überhaupt existiert und was dessen Menge steuert. Kleine Veränderungen seiner Menge haben große Auswirkungen auf unser Klima. Moderne chemische Analysemethoden helfen uns, mehr über den Kohlenstoffspeicher Ozean zu lernen. In einfachen Mitmachversuchen wollen Meeresforscher der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg den Gästen der Ideen-Expo die molekulare Analytik von Meerwasser näherbringen und die Bedeutung des Meeres als Kohlenstoffspeicher erläutern.

Jakkolo – Geschicklichkeit und Präzision

Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Studiengang Technik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M222

Geschicklichkeitsspiele gibt es viele, hier zeigt die Technische Bildung der Universität Oldenburg das über 400 Jahre alte Jakkolo-Spiel, bei dem ein neues und präzises, elektronisches Zählwerk zum Einsatz kommt. Über ein zwei Meter langes und 40 Zentimeter breites Holzbrett werden mit der Hand runde Holzspielsteine in Boxen geschoben. Dabei müssen die Spielsteine vier Tordurchlässe mit verschiedener Wertung durchqueren. Peter Oltmanns hat im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine Schaltung entwickelt, die Punktestände elektronisch erfasst. Bereits im Mai dieses Jahres kam diese Technik auf der Jakkolo-Weltmeisterschaft in Oldenburg zum Einsatz. Stündlich wird ein Preis an den besten Jakkolo-Spieler vergeben.

Faszination Kugelbahn

Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Studiengang Technik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M222

Das Institut für Physik/Technische Bildung der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg befasst sich mit der Faszination Kugelbahn: Kugelbahnen dienen meist als Spielzeug, werden gelegentlich aber auch zur spielerischen Erforschung physikalischer Gesetzmäßigkeiten als Element in Ausstellungen (Science Center) oder als Kunstobjekt (kinetische Kunst) eingesetzt. Nebst fix montierten Kugelbahnen existieren auch variable Kugelbahnsysteme, die konstruktive Fähigkeiten schulen sollen. Beim Umgang mit einer Kugelbahn werden spielerisch Wahrnehmung, kognitive Fähigkeiten und Motorik von Kindern gefördert. Durch das Konstruieren und Spielen kommt es unter anderem zu Verbesserungen der Raumwahrnehmung, des logischen Denkens, der Auge-Hand-Koordination und der visuellen Wahrnehmung. Daneben wirkt das Spiel mit einer Kugelbahn auch beruhigend und vermittelt Erfolgserlebnisse und somit Selbstsicherheit. Der Besucher kann seine konstruktiven Fähigkeiten an einem variablen Kugelbahnsystem schulen.

CNC-Fräse in der Schule

Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Studiengang Technik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M222

Nimm den Schlüsselanhänger mit: Die Robert-Dannemann-Schule, ein Kooperationspartner der Technischen Bildung der Universität Oldenburg, bietet einen Technikschwerpunkt für Haupt- und Realschüler an. Schüler zeigen, wie man eine CNC-Fräse bereits in jungen Jahren nutzen kann. Beim CNC-Fräsen können bis zu fünfachsige Maschinen über eine Maschinensteuerung programmiert werden. Die Achsen werden dabei einzeln oder gleichzeitig mit Vorschüben geregelt. Besucher haben die Möglichkeit, sich hier direkt von Schülern individuell gefertigte Schlüsselanhänger fräsen zu lassen.

Hubschrauber: Wie fliegen sie, und was wird daran geforscht?

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - DLR_School_Lab Göttingen

Themenwelt: Mobilität | Stand: M209

Wie fliegt ein Hubschrauber, was ist die Taumelscheibe, und warum hat ein Hubschrauber einen Heckrotor? Diese und viele weitere Fragen beantworten Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt an einem großen voll funktionsfähigen Modellhubschrauber. Ihr könnt mit der Fernsteuerung alle Steuerbewegungen eines echten Hubschraubers nachmachen. Dabei seht ihr, wie sich die Rotorblätter beim Flug verbiegen und wie man das messen kann. Ihr erhaltet einen Einblick in die aktuelle IPCT-Messtechnik (image pattern correlation technique). Dabei kann man auf einem Monitor beobachten, wie sich die Rotorblätter durch die Auftriebs- und Rotationskräfte in Echtzeit verformen.

Die Welt der Teilchenphysik

Die Welt der Teilchenphysik

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: E102

Das II. Physikalische Institut der Georg-August-Universität Göttingen lädt ein zu einer Reise auf dem Weg zum Urknall und stellt die Welt der Teilchenphysik vor. Teilchen aus dem Weltall werden sichtbar gemacht, das Experiment ATLAS am Large Hadron Collider wird vorgestellt und die Besucher werden eingeladen, selbst zu experimentieren.

Regenerative Energien aus Norddeutschland – Schwerpunkt Erdwärme

Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik - LIAG

Themenwelt: Energie | Stand: E117

Wir leben auf einem heißen Planeten – auf dem Messestand des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen wird das Potenzial der Geothermie begreifbar. Im Mittelpunkt ist die Erde heißer als 5000 Grad. 99 Prozent der Erde sind wärmer als 1000 Grad. Und von dem verbleibenden einem Prozent sind wiederum 99 Prozent wärmer als 100 Grad. Unsere Erde ist ein gigantischer Energiespeicher. Das ist ein unvorstellbares Potenzial. Die Temperatur der Erdoberfläche beträgt im Jahresmittel 10 Grad und steigt in der Erdkruste mit jedem Kilometer Tiefe im Durchschnitt um 30 Kelvin. In 3000 Metern Tiefe ist die Erde schon 100 Grad heiß – und brächte Wasser zum Kochen. In 6000 Metern Tiefe erwarten wir bereits 200 Grad! Erdwärme ist generell überall und jederzeit verfügbar – im Gegensatz zu Sonne und Wind, ohne Wettbewerb zu Nahrungsmitteln oder Ackerfläche. Wenn es gelingt, dieses Potenzial dauerhaft 'anzubohren', haben wir Energie für die nächsten zigtausend Jahre!

Studiengänge mit der Zusatzqualifikation 'Asien' an der FHH

Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E124

Die Fachhochschule Hannover bietet ihren Studierenden die Möglichkeit an, im Rahmen des Bachelor Plus-Programms eine Zusatzqualifikation 'Asien' zu erwerben. Das Bachelor Plus-Programm beinhaltet: Chinesischunterricht, Tutorenprogramm inkl. einer Sommerschule, ein Auslandssemester in Hangzhou, China, sowie die Abschlussarbeit in China.

Komfortable kontaktlose Ladung von Elektrofahrzeugen

Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E124

Die Induktive Energieübertragung ist ein möglicher Wegbereiter in das Zeitalter der Elektromobilität. Im Bachelorstudiengang Mechatronik lernen die Studenten der Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik - die induktive Ladung als Möglichkeit zur Batterieladung kennen. Sie entwickeln im Mechatroniklabor die elektrischen Schaltungen und testen sie an Modellhubschraubern. Beim Testflug wird ein Modellhubschrauber verlost. Ihr könnt auch einen Modellhubschrauber gewinnen, indem ihr die simulierte Landefläche in kürzester Zeit erreicht.

Einfache Technologien für Entwicklungsländer

Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E123

Sauberes Wasser oder Kochen ohne Brennholz. Einfache Technologien können wirkungsvoll in Entwicklungsländern eingesetzt werden. Die Exponate der Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik - sind hier gute Beispiele. An der Mitmachstation werden Anleitungen und Funktionsbeschreibungen zu den Exponaten analysiert und angefertigt. Dabei werden typische Fragestellungen der Technischen Redaktion beantwortet.

Mit dem Smartphone den Haushalt steuern

Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E123

Die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Hannover demonstriert die Steuerung elektronischer Geräte per Funk, Internet und Smartphones. Smart-Devices ist ein studentisches Projekt mit dem Geräte im Haushalt kabellos angesteuert und kontrolliert werden können. Durch Kombination moderner Techniken, Nutzung personenbezogener Profile und Einbindung zeitlicher Abhängigkeiten, wird die Durchführung auch komplexerer Szenarien ermöglicht.

Persönliche Studienberatung

Fachhochschule Hannover - Fakultät I: Elektro- und Informationstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E116

Studieren - ja! Aber was? Welches Studium ist das richtige für mich? Eine Persönliche Beratung für Interessierte und Studierende bietet die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Hannover: In individuellen Gesprächen lassen sich Fragen zu Voraussetzungen, Eignung und Inhalten klären. Ebenso wird über Berufsfelder und -chancen gesprochen. Und natürlich wird auf Unsicherheiten und persönliche Rahmenbedingungen eingegangen.

Effiziente Verpackungssysteme

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Produktion | Stand: P510

Die Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - zeigt Experimente und Simulationen von Verpackungssystemen. Lebensmittel sind eine wichtige Ressource der Menschen. Nachhaltige Verpackungen sind dafür unverzichtbar, weil sie schützen, informieren und unterstützen. Effektive Systeme sind für die Herstellung der Verpackung notwendig. Erlebe und experimentiere selbst wie Verpackungssysteme optimiert werden können.

Modellauto mit Sensoren aus der Fahrzeugtechnik

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M203

Mit einem ferngesteuerten Modellauto im Maßstab 1:5 und darin verbauten Sensoren u.a. für Beschleunigung, Lenkwinkel und Drehrate können am Stand der Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - fahrdynamisch wichtige Größen gemessen werden, die Aussagen über den aktuellen Fahrzustand zulassen. Diese Messgrößen können in Projekten zur Untersuchung fahrdynamischer Problemstellungen genutzt werden.

Mobiles Rohrviskosimeter

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: IP 811

Mit dem interaktiven Exponat der Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik an der Fachhochschule Hannover geht es um die Bestimmung rheogischer Eigenschaften in der Biogastechnik. Um die Fließeigenschaften von stückigen Medien bestimmen zu können, wurde ein großmaßstäbliches Rohrviskosimeter aufgebaut. Für die Anwendung in der Biogastechnik ist es notwendig, den Versuchstand mobil auszubauen, da sich die Probeneigenschaften über die Zeit und Temperatur verändern.

Einblick in die Bioverfahrenstechnik

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Produktion | Stand: P510

Die Forschungsgruppe der Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik an der Fachhochschule Hannover stellt verschiedene Projekte vor: Entwicklung nachhaltiger Biopolymerverbundwerkstoffe für Spritzgussanwendungen auf Basis von Biopolymeren sowie ultrafeinen Cellulosefasern, Anwendungsspezifische Additivierung neuer naturfaserverstärkter Kunststoffe und Wood Plastic Composites, Bioconcept Car, Kaskadennutzung von Biopolymeren sowie technische Biopolymere.

Architekten für die Medien von Morgen

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K311

Ausbildung & Studium, IT plus AV-Medien, planerisches Know-how und kreative Umsetzung: Das duale Studium für Medienproducer verbindet die Ausbildung „Medientechnischer Assistent/-in“ mit dem BA-Studium. Informationstechnologie, interaktive u. audiovisuelle Medien werden technisch-gestalterisch und planerisch vermittelt. Ein projektorientiertes Studium an der Fachhochschule Hannover in Kooperation mit Unternehmen.

Energie ist Überall

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: IP 806

Jeder Mensch braucht Energie. Wie kommt Energie eigentlich ins Haus? Mähdrescher, Pumpen, Kabel, Kessel, Schiffe und vieles Mehr sind notwendig für die Versorgung mit Energie in seinen verschiedenen Formen. Im Parcours der Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - kann jeder mit einem ferngesteuerten Fahrzeug zeigen wie gut das Wissen über die Energieversorgung ist.

Alles dreht sich um den Formelrennwagen

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M203

Studenten der Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - konstruieren und fertigen selbstständig einen Formelrennwagen. Um die praktische Ausbildung wesentlich zu erweitern, messen sich Studenten in internationalen Wettbewerben mit ihren Formelrennwagen. Auch das Marketing, Projektmanagement und die Finanzierung sind wesentliche Bestandteile des Projektes, sodass interdisziplinär gearbeitet werden muss.

Biopolymere - wie werden sie am Besten entsorgt?

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Produktion | Stand: P510

Was sind Biopolymere und gehören sie zwingend auf den Kompost? Nachhaltige Entsorgungsoptionen für Biopolymerwerkstoffe lernt ihr am Stand der Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - kennen. Bisher kam fast nur Kompostierung als Entsorgungsoption von Biopolymeren infrage. Diese ist aber nur in wenigen Situationen sinnvoll. Effektivere Entsorgungsoptionen (wie das Recycling, die Verbrennung oder anaerobe Vergärung zu Biogas) beinhalten Nachhaltigkeitsoptimierung.

Meerwasser einfach entsalzen

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU445

Ziel des interaktiven Exponates der Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik an der Fachhochschule Hannover ist es, mit einfachen Mitteln und Sonnenenergie Meerwasser zu entsalzen. Länder mit Wassermangel liegen oft in heißen Wüstenregionen. Die Sonnenenergie soll genutzt werden, um das Trinkwasserproblem zu lösen. Einfach, simpel und autark soll die SunDest? -Anlage aus Salzwasser Trinkwasser machen.

Nahwärme - Gemeinsam stark

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Energie | Stand: E112

In Dörfern gibt es viele Wärmequellen und viele Stellen mit Wärmebedarf. Wärmenetze werden deshalb nicht mit einem zentralen Einspeisepunkt gebaut, sondern alle verfügbaren Wärmequellen (z.B. BHKW, Solarthermieanlagen, Holzkessel) speisen in das Netz ein. Eine gemeinsame Regelung aller Wärmequellen sorgt für eine optimale Verteilung der Wärme im Netz. Hierdurch erhält jeder Abnehmer kostengünstige Wärme nach Bedarf. Wie das geht zeigt die Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Fachhochschule Hannover.

Impedanzmessungen an Implantatoberflächen

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Produktion | Stand: P510

Implantate werden vom menschlichen Körper oft als Fremdkörper behandelt, was bei elektrisch aktiven Implantaten störend sein kann. Möglichkeiten der Beeinflussung der Implantat-Gewebe Wechselwirkung sind Oberflächeänderungen der Kontakte. Das Exponat der Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik an der Fachhochschule Hannover zeigt, wie durch Impedanzmessungen die Oberflächenmodifikationen bestimmt werden.

Recycling eines Segelflugzeuges

Fachhochschule Hannover - Fakultät II: Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M205

Die Fachhochschule Hannover verfügt über Prüfstände für verschiedene Verfahren der zerstörungsfreien Bauteilprüfung oder 'Non Destructive Testing' kurz NDT. Das kommt immer dann zur Anwendung, wenn Baugruppen, z.B. von Flugzeugen, auf Schäden (Risse oder Korrosion) überprüft werden müssen. Diese Baugruppen befinden sich meistens im aktiven Betrieb und dürfen daher bei der Prüfung nicht beschädigt werden. Die Fachhochschule Hannover besitzt über einen mobilen NDT-Prüfstand, mit einem Segelflugzeugheck als Prüfobjekt. An diesem Prüfstand können NDT-Verfahren wie z.B. die Farbeindringprüfung, Magnetpulverprüfung und die Ultraschallprüfung 'hautnah' erlebt und selbst ausprobiert werden. Als Ergänzung dazu stellt die Fachhochschule Hannover, in Zusammenarbeit mit der Flugsportvereinigung Celle Segelfluggruppe e.V., auch ein echtes, baugleiches Segelflugzeug vom Typ Alexander Schleicher K8b aus. Für die Besucher besteht die Möglichkeit, in diesem Flugzeug Platz zu nehmen. In unserem Flugsimulator erhält der Besucher zudem die Gelegenheit, die K8b unter sachkundiger Anleitung im „Flug“ zu erleben. Dabei kann zusätzlichen Luftverkehr zugeschaltet werden, mit dem sich der Simulatorpilot den Luftraum teilen muss.

Informationen virtuell verarbeiten - Die FHH im Second Life

Fachhochschule Hannover - Fakultät III: Medien, Information und Design

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K311

Im Rahmen eines Semesterprojektes erstellte der Studiengang Informationsmanagement der Fachhochschule Hannover in der Onlinewelt 'Second Life' eine Miniaturausgabe der Expo Plaza. Besucher der Ideenexpo können per Spacenavigator, einem 3D Navigationsgerät, die virtuelle Expo Plaza auf einer Leinwand erkunden. Im Mittelpunkt der Entdeckungsreise steht der Planet m sowie der Riegel - die neuesten Standorte der FHH. Hier können die Teilnehmer im virtuellen Kino Platz nehmen und sich über die Medien-, Information- und Design-Studiengänge der FHH informieren oder vom Dach der Gebäude einen 360° Blick über das Expo Gelände werfen. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, indem sie 3D-Inhalte entwerfen und die Expo Plaza bebauen

Besucht die Black Box

Fachhochschule Hannover - Fakultät III: Medien, Information und Design

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K311

'Die Black Box - eine begehbare mediale Installation. Wir machen die Besucher neugierig auf das kreative und schöpferische Potential der Abteilung Design und Medien der Fakultät III an der Fachhochschule Hannover. Hier gibt es Einblicke in die Arbeiten der sieben Studiengänge und in die Projekte der fachübergreifenden Designgrundlagen. Lehrkräfte und Studierende der Abteilung Design und Medien stehen bei Fragen Rede und Antwort.'

Baut den Power of Tower

Fachhochschule Hannover - Fakultät V: Diakonie, Gesundheit und Soziales

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: IP 806

Setzt kreative Techniken ein, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Gruppen / Klassen erhalten am Stand der Fachhochschule Hannover - Fakultät V: Diakonie, Gesundheit und Soziales - die Gelegenheit in einem kooperativen Spiel etwas über die Beziehungen zu-/unter-/miteinander zu erfahren. Mit Hilfe eines Werkzeuges mit Seilen sollen im Team in einem festgelegten Zeitraum bestimmte Ziele erreicht bzw. Aufgaben erfolgreich absolviert werden, z.B. einen möglichst hohen Turm zu bauen!

Schnelle Wärme – Fernwärme

Fernwärme Forschungsinstitut Hannover

Themenwelt: Energie | Stand: E110

Fernwärmetrassen müssen immer schneller gebaut werden, damit die Kunden schnelle und kostengünstige Wärme bekommen und der Straßenverkehr wenig belastet wird. Eine Antwort hierauf sind flexible Rohrleitungen. In einem Wettbewerb können Teams aus Schulklassen am Stand des Fernwärme-Forschungsinstituts Hannover gegeneinander antreten und zeigen, wie schnell sie Fernwärmeleitungen miteinander verbinden können. Die schnellste Klasse der Ideen-Expo erhält einen attraktiven Preis.

Von Licht und Wärme

Fernwärme Forschungsinstitut in Hannover e.V.

Themenwelt: Energie | Stand: IP 810

Kohle, Uran, Gas, Erdöl – das sind die Energieträger der Gegenwart. Der Energieträger der Zukunft ist die Sonnenenergie – auch in der Fernwärmeversorgung. Neben der Erde und dem Mond ist die Sonne die einzige Energiequelle, die in menschlichen Zeiträumen nicht versiegen wird. Sonnenenergie in Form von Biomasse, Wind, Wasserkraft oder direkt kann genutzt werden zur Wärmeerzeugung und damit für die Fernwärme. Am Stand des Fernwärme-Forschungsinstituts in Hannover e.V. und in Zusammenarbeit mit der GBH Mieterservice Vahrenheide GmbH wird gezeigt, welche Kräfte und Veränderungen die Sonne bewirken kann.

Nahwärmenetze und Kraft-Wärmekopplung

Fernwärme Forschungsinstitut in Hannover e.V.

Themenwelt: Energie | Stand: E110

Regenerative Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Smartgrids – diese Begriffe stehen für die Energieversorgung der Zukunft. Von einem Blockheizkraftwerk (BHKW) des Fernwärme-Forschungsinstituts in Hannover e.V. führen Rohrleitungen zu einer Übergabestation. Auf dem Weg dorthin befinden sich Pumpen, Regel- und Absperrventile und unterschiedlichste Rohrleitungen mit Bögen und Abzweigen. Direkt vor der Übergabestation führen die Wärmeleitungen durch eine Wand. Der Wandabschluss wird gegen das Eindringen von Wasser in den Keller eines Gebäudes abgedichtet. So kann die Wärme aus BHKWs zuverlässig ohne große Wärmeverluste zu den einzelnen Kunden transportiert werden. Mit Mess- und Regelungstechnik wird der Wärmetransport optimiert.

Fernwärme aus der Ferne

Fernwärme Forschungsinstitut in Hannover e.V.

Themenwelt: Energie | Stand: E110

Wärmenetze müssen überwacht werden. Hierzu musste bis vor wenigen Jahren regelmäßig Wartungspersonal zu den einzelnen Kunden entsandt werden. Jetzt können über das Internet sogar Übergabestationen fernüberwacht werden. Es können so Fehlersuche und Neueinstellungen aus der Ferne vorgenommen werden. Auch Fernwärmekunden können aus dem Urlaub ihre Heizungsanlage kontrollieren und einstellen. Am Stand des Fernwärme-Forschungsinstituts in Hannover können die Besucher auf einen Demo-Fernwärmeregler in Zusammenarbeit mit der Firma Samson AG in Frankfurt am Main zugreifen und dort eigene Einstellungen vornehmen.

Alles hat 1 Ende, nur das Rohr hat 2

Fernwärme Forschungsinstitut in Hannover e.V.

Themenwelt: Energie | Stand: IP810

Fernwärme benötigt Rohre. Diese Rohre können jedoch nicht beliebig lang gefertigt werden. Zusätzlich werden auch Abzweige benötigt. Alle Verbindungsstellen müssen nachträglich mit Wärmedämmung (PUR-Schaum) versehen werden. Dazu werden sogenannte Muffen eingesetzt. Am Stand des Fernwärme-Forschungsinstituts in Hannover e.V. werden in Zusammenarbeit mit CANUSA Verbindungsstellen vorbereitet und die Muffen montiert. Dabei lässt sich erfühlen, welche Energien freigesetzt werden, wenn der Muffenschaum in den Muffen durch die Reaktion zweier Flüssigkeiten entsteht.

Luftfahrt als Teil der Mobilität

Forschungsflughafen Braunschweig GmbH

Themenwelt: Mobilität | Stand: M210

Am Stand der Forschungsflughafen Braunschweig GmbH geht es um die Zukunft der Flugführung in Europa. Unter anderem beschäftigt man sich mit der Frage, wie der Flugverkehr unter anderem durch Satellitennavigation und 'intelligente' Cockpits noch sicherer gemacht werden kann. Der eingesetzte Grob-Simulator ist nicht nur Eyecatcher, sondern verdeutlicht die Bedeutung von 'intelligenten' Cockpits. Mit dem auf einer zweisitzigen, einmotorigen Grob G115 basierenden Kleinflugzeugsimulator lassen sich Fragestellungen zur allgemeinen Luftfahrt untersuchen. Die großen Displayflächen des Glascockpits ermöglichen dabei die Erprobung verschiedenster Instrumentierungskonzepte.

GründungsMobil

hannoverimpuls GmbH

Themenwelt: Vision Zukunft | Stand: IP 800

Wie setzt man eine prima Idee in die Praxis um und macht sich damit selbstständig? Im Gründungsmobil der hannoverimpuls GmbH werden die Geschäftsaussichten der Idee geprüft und Anleitungen für den Weg in die Selbstständigkeit gegeben. Das Mobil steht am Studententag (2. September) auf dem Außengelände für Interessierte bereit.

Brückenbau mit Belastungstest

hochschule 21

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU446

Brücken baut man in der Regel aus Beton oder Stahl. Aber du kannst auch viele andere Materialien nutzen, um eine Lücke in der Landschaft zu überspannen. Wie viele Lagen Tapeten muss man zu einer Bahn spannen, damit mehrere Leute drauf spazieren können? Und ab welcher Belastung reißen die Bahnen dann mit lautem Knall? Das Alles lässt sich am Stand der hochschule 21 GmbH genau berechnen.

Fahrende autonome Roboter

hochschule 21

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU446

Elektrofahrzeuge sind bereits Realität – aber schon jetzt fahren Roboter auch durch Industrieanlagen und Straßen, wo sie eigenständige Service- und Transportarbeiten erledigen. Robotinos® sind fahrbare, sehende Robotersysteme, die über eine Kamera und Bilderkennungssysteme ihre Umgebung erkennen und sich darin auf drei Allseitenrollen in alle Richtungen bewegen können. Ihr könnt am Stand der hochschule 21 einen von vier Robotinos® selbst durch einen Parcours mit Aufgaben und durch und die Ideen-Expo-Stadt steuern, die parallel von Jugendlichen erdacht und erbaut wird. Wer dabei am schnellsten ans Ziel kommt und am wenigsten aneckt, gewinnt.

Kleine Architekten bauen die Ideen-Expo-Stadt

hochschule 21

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU446

Wie stellen sich junge Menschen die Stadt der Zukunft vor? Angehende Stadtplaner und Architekten der hochschule 21 beplanen und bebauen mit euch ein Areal in der Umgebung des Expo-Geländes. Aus einfachen Leichtbaustoffen werden mit einem heißen Draht freie Formen herausgeschnitten, zu Bauwerken zusammengesetzt und in der Landschaft platziert. Viele kleine Architekten und Baumeister tragen ihre Bauwerke bei. Am Ende der Ideen-Expo wird dann das Gesamtkunstwerk Ideen-Expo-Stadt diskutiert und bewertet. Durch die Stadt cruisen steuerbare Roboter mit Videokameras, die Bilder der Stadt an eine Leinwand übertragen.

Aeolus – Konstruktion eines Fahrzeuges zur Fortbewegung gegen den Wind

Hochschule Emden/Leer

Themenwelt: Mobilität | Stand: M212

Die Hochschule Emden/Leer zeigt das Gegenwindfahrzeug 'Aeolus', das ausschließlich die vom Wind erzeugte Energie als Antrieb nutzt und damit gegen den Wind fährt. Das 'Aeolus'-Rennen wird als internationaler Wettbewerb jährlich im Herbst in den Niederlanden oder in Dänemark ausgetragen. Bei Gegenwind muss das Aeolus-Fahrzeug eine vorgegebene Strecke mit höchstmöglicher Geschwindigkeit zurücklegen. Bei diesem interdisziplinären studentischen Projekt werden vor allem Fragestellungen der Energiewandlung, der Strömungsmechanik, des Leichtbaus und der Konstruktion aufgenommen und gelöst.

Akkuschrauber-Rennfahrzeug - Angetrieben von einem handelsüblichen Akkuschrauber

Hochschule Emden/Leer

Themenwelt: Mobilität | Stand: M212

Studenten des Studiengangs Maschinenbau und Design an der Hochschule Emden/Leer haben ein Fahrzeug konstruiert, das mit Hilfe eines ganz normalen Akkuschraubers betrieben wird. Dieses Gefährt wurde speziell für das Akkuschrauber-Rennen* 2011 entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf effizienten Leichtbau sowie einen effizienten und reibungsarmen Antriebsstrang gelegt – schließlich soll das Fahrzeug im Wettbewerb eine möglichst hohe Geschwindigkeit erreichen. Neben einem ansprechenden Äußeren wurde bei der Konzeption viel Wert auf die Auswahl und die Fertigung gewichtsoptimierter Komponenten gelegt, so wurde das Chassis des Fahrzeugs beispielsweise komplett aus Carbon und die Anbauteile zum großen Teil aus Flugzeugaluminium gefertigt. *Zum Akkuschrauber-Rennen: In diesem deutschlandweit stattfindenden Rennen treten alle zwei Jahre allerlei selbst konstruierte Fahrzeuge gegeneinander an, die nur von einem handelsüblichen Akkuschrauber angetrieben werden. Es gibt einen Preis für das schnellste Fahrzeug sowie einen Publikumspreis, einen Jurypreis und einen Gewichtspreis. Das Team aus dem Designlabor der Hochschule Emden/Leer hat in diesem Jahr den Preis für das schnellste Fahrzeug gewonnen und in der Zuschauerwertung den zweiten Platz belegt.

Solarauto-Ralley – Bau und Testfahrt eines Solarmodellautos

Hochschule Emden/Leer

Themenwelt: Mobilität | Stand: M212

An der Experimentierstation der Hochschule Emden/Leer kann mit einem vorgegebenen Satz von Baukomponenten ein mit Solarzellen betriebenes Modellfahrzeug gebaut werden. Dabei ermöglichen die einzelnen Komponenten unterschiedliche Kombinationen aus Solarzellen, Getriebe, Motor und Rädern. Das konstruierte Solarauto kann auf einer mit Lampen ausgeleuchteten Rennstrecke seine Qualitäten bei Geschwindigkeit und Geradeauslauf beweisen. Vom Konstrukteur und seinem Solarauto wird ein Foto geschossen und in Form einer Urkunde überreicht. Die erzielte Zeit wird darauf eingetragen. Ergänzend kann an der Experimentierstation ausprobiert und gemessen werden, wie Solarzellen auf die Beleuchtung mit unterschiedlichen Lampentypen (Glühlampe, Energiesparlampe und LED) reagieren.

Laser- und Plasmatechnologie

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU450

Beschriftet am Stand der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen) - mit Laserstrahlen kleine Teile mit eurem Namen. Oder lernt Zukunftstechnologie kennen, in dem ihr den Entwicklungsweg „Von der Idee zum Produkt“ anhand von Plasmatechnik verfolgt. Euch werden in diesem Zusammenhang Plasmageräte vorgestellt sowie die Technologie und die aktive Forschung an mindestens zwei Gerätebeispielen präsentiert.

IHK/Jet-Challenge Cup

IHK Hannover

Themenwelt: Energie | Stand: E121

Im Rahmen des IHK/JeT-Challenge Cup, der vom VDI entwickelt wurde, werden sich Teams von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus ganz Niedersachsen in einem Wettbewerb rund um das Thema 'Energieeffizienz' messen. Im Vorfeld der Ideen-Expo wird ein RC-Tourenwagen vom Antrieb mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb umgerüstet und auf dem Stand montiert. Die Fahrzeugeigenschaften werden hinsichtlich der Energieeffizienz auf einer Fahrbahn, in einem Windkanal und auf einem Rollenprüfstand ermittelt und anschließend optimiert. Dabei werden auch relevante Berufsbilder wie beispielsweise Mechatroniker vorgestellt. Täglich wechselnd nehmen insgesamt acht Teams am Wettbewerb teil. Am neunten und letzten Ideen-Expo-Tag findet die Endausscheidung statt. Standbesucher können mit den jungen Konstrukteuren diskutieren, die Funktionsweise von Windkanal und Rollenprüfstand hautnah erleben oder aber auch ihr fahrerisches Können selbst mit RC-Cars auf dem Rennkurs oder virtuell in einer Simulation am PC testen.

Bist du bereit für Technik?

IHK Hannover

Themenwelt: Vision Zukunft | Stand: VZ602

Ob Auto oder Handy – Technik fasziniert, macht neugierig und schafft Zukunft: Bist Du bereit für Technik? Technische Berufe bieten hervorragende Chancen und Perspektiven. Mit einer Ausbildung schaffst Du die Voraussetzung, um erfolgreich in einen technischen Beruf zu starten. Die IHK kennt sich aus in Sachen Ausbildung – angefangen von der Entscheidung über die geeignete Lehrstelle, bis hin zu freien Lehrstellen und Möglichkeiten, Ausbildung und Studium zu verbinden. Noch Fragen? Unsere Ausbildungsberater helfen gerne weiter!

Die Panamericana im Elektrosportwagen

Industrie- und Handelskammer Hannover

Themenwelt: Energie | Stand: EP 907

Auf der Ideen-Expo zeigt die Industrie- und Handelskammer Hannover den Elektro-Rennwagen, der die 26.000 km der Panamericana von Alaska bis nach Argentinien bezwungen hat. Ihr könnt sogar die unglaubliche Beschleunigung des 200 PS starken Elektromotors hautnah miterleben. Gestartet wird die Spritztour von der Expo-Plaza und verläuft über den Bereich des alten Expogeländes. ?Ein Erlebnis, dass die Besucher so schnell nicht wieder vergessen werden?, verspricht Toby Schulz, Chief Energy & Vehicle Systems Engineer vom Racing Green Endurance Team des Imperial College aus London, wo der Rennwagen von einem Team abenteuerlustiger Maschinenbauabsolventen konstruiert und gebaut wurde. Dafür wurde ein ehemaliger Radical SR8 Supersportwagen mit hochwertiger Steuerelektronik aus der Formel 1 und einem einzigartigen 550kg Lithium-Ionen Batteriesystem ausgestattet.

Durch die Hintertür ins Leben

Institut für Nutztiergenetik - Friedrich-Loeffler-Institut

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU440

Wie kommen bei der Kuh Embryonen aus der Reagenzglasbefruchtung eigentlich in die Leihmutter? An einem lebensnahen Modell, das dem Hinterteil der Kuh nachempfunden ist, wird das Verfahren des Embryotransfers unter rektaler Kontrolle (sozusagen durch die Hintertür) anschaulich demonstriert. Die Besucher können selbst Hand anlegen und die Arbeit eines Tierarztes oder Besamungstechnikers übernehmen. Zudem werden Eizellen und Spermien landwirtschaftlicher Nutztiere unter dem Mikroskop gezeigt und dabei die verschiedenen Schritte der Reagenzglasbefruchtung erläutert.

Intelligente Orthese, mit integriertem Sensornetzwerk zur Langzeitüberwachung von Unterarmfrakturen

Institut für Produkt- und Prozessinnovation, Fakultät Wirtschaft der Leuphana Universität Lüneburg

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU421

Jährlich werden in Deutschland mithilfe des Steifverbandes über 170.000 Unterarmfrakturen oder operativ behandelte Sehnen- und Bänderisse ruhig gestellt. Als Exponat präsentiert das Institut für Produkt- und Prozessinnovation, Fakultät Wirtschaft der Leuphana Universität Lüneburg eine intelligente Orthese – eine intelligente Alternative zum traditionellen Steifverband. Diese Orthese verfügt über ein Sensornetzwerk, welches während der Heilungsphasen eine flexible Datenerfassung für eine bildgebende Langzeitüberwachung ermöglicht und selbständig Ereignisse erkennen und beurteilen soll. Bekannte Entzündungsindikatoren wie Rötung, Überwärmung oder Schwellungen werden frühzeitig erfasst und gemeldet. Bei Bedarf soll das intelligente Elektroniksystem selbständig mit anderen Systemen interagieren.

Stress beim Lernen?

Institut für Tierschutz und Tierhaltung - Friedrich-Loeffler-Institut

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU441

Macht Lernen Stress? Das Institut für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts zeigt Untersuchungen zur Lernfähigkeit von Hühnern. Die Tiere lernen, belohnte von unbelohnten Symbolen auf einem Bildschirm zu unterscheiden. Mit diesem Test sind Rückschlüsse auf die kognitive Leistungsfähigkeit möglich. An unserem Stand können sich Testpersonen an den gleichen Lernaufgaben versuchen. Mit einer Wärmebildkamera wird dabei die psychische Belastung während der Lösung dieser Aufgabe dargestellt.

Mensch Roboter Interaktionen

Jade Hochschule, Assistive Technologien

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU424

Die Jade Hochschule stellt verschiedene autonome Roboter aus dem Studiengang Assistive Technologien vor: vom einfachen Zweirad-Modell, welches eine schwarze Linie verfolgt, bis hin zu einem humanoiden Roboter auf zwei Beinen (und mit Händen). Diese Exponate geben einen Einblick in die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Robotern. Für den Besucher besteht die Möglichkeit, Veränderungen an der Hard- und Software vorzunehmen und diese anschließend in einer 'Roboter Arena' zu testen. Neben der rein technischen Sicht auf die elementaren Grundfunktionen der Regelungstechnik werden auch komplexere Aufgabenstellungen wie Spracherkennung oder Gesichtserkennung bis hin zu Robotern für den therapeutischen Einsatz vorgestellt.

heimLICH…T

Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen

Themenwelt: Produktion | Stand: P500

heimLich..t heißt das Projekt des niedersächsischen Handwerks, das auf der Ideen-Expo erstmals vorgestellt wird. Besucherinnen und Besucher des Gemeinschaftsstandes treffen dort auf einen dunklen Kubus, der von außen nicht verrät, was drinnen passiert. Wer sich in die schwarze Box traut, der erlebt eine Überraschung. Er landet in einer Licht-Lounge des Handwerks, in einem speziellen Raum, in dem das Licht in die Architektur integriert ist. Hier schaltet man nicht die Decken- oder Wandlampen an, damit es hell wird. Hier leuchten die Tapete an der Wand und der Teppich auf dem Fußboden auch. Selbst die Sitzgelegenheit aus Beton wirkt eigentümlich transparent. Die Licht-Lounge des Handwerks wurde von der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk in Kooperation mit zwei Textildesignerinnen, einer Korbflechterin und einem Betonbauer realisiert. Darüber hinaus lädt das Handwerk Schülerinnen und Schüler zu einer Mitmachaktion ein, bei der aus Lichtleitfasern und Papier ein ganz persönliches Lichtobjekt gestaltet und mit nach Hause genommen werden kann. Das Abenteuer Werkstatt, das auch 2011 erneut Jungen und Mädchen gleichermaßen begeistern soll, geht in eine neue Runde.

Laser(Licht) ist ein Werkzeug

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Themenwelt: Produktion | Stand: P523

Laser, die man aus Filmen kennt, sind meistens Fantasieprodukte. Dagegen wird der Laser für eine Vielzahl von 'echten' Aufgaben im Alltag verwendet, vom Scanner an der Supermarktkasse über Geschwindigkeitsmessungen bis zur Automobilproduktion. Das Laser Zentrum Hannover erklärt und zeigt, was man mit dem Laser machen kann, wie Licht zu einem leistungsfähigen Werkzeug wird, und ganz nebenbei, warum der Laser im Film ohne Tricks nicht funktioniert. Schüler/innen können selber Experimente mit dem Laser machen, um die besonderen Eigenschaften dieses Werkzeugs zu erforschen, und Videos zeigen den Laser bei der Arbeit.

Fluoreszenzmikroskopie

Laser-Laboratorium Göttingen e.V.

Themenwelt: Produktion | Stand: P518

Das Lichtmikroskop ist ein unverzichtbares Instrument für die Lebenswissenschaften. Mit ihm lassen sich Strukturen und Prozesse in lebenden Zellen untersuchen. Die mit seiner Hilfe gewonnenen Erkenntnisse sind unter anderem ein Schlüssel für das Verstehen und Behandeln von Krankheiten. Als Experimentierstation baut das Laser-Laboratorium Göttingen ein Fluoreszenzmikroskop auf, mit dem Du selbst einen Blick in das Innere einer Zelle werfen kannst und dabei verschieden gefärbte Zellorganellen zum Leuchten bringst! Die hierfür wichtigen Konzepte der Immunfärbung und der Fluoreszenz werden näher erklärt. Außerdem kannst Du die Dicke eines Deiner eigenen Haare mit Hilfe des Mikroskops ausmessen. Wie viel größer ist es, als die vorher betrachteten Zellen?

Spürnase Laser-Überprüfung der Wasserqualität

Laser-Laboratorium Göttingen e.V.

Themenwelt: Produktion | Stand: P518

Ein einfacher Händewaschtest macht es deutlich: Die Erfassung kleinster Konzentrationen organischer Bestandteile im Wasser hat eine große Bedeutung für die Wasserqualität. Mit dem Laser des Laser-Laboratoriums Göttingen können viele unerwünschte oder gar giftige Substanzen im Wasser nachgewiesen werden. Dies ist sowohl in Gewässern als auch im Leitungswasser möglich.

Farben und Funktionen: Eisen auf Erde und Mars

Leibniz Universität Hannover

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K325

Eisen färbt unser Blut blau oder rot. Anhand der Farbe erkennen wir die Funktion. Die Mars-Rover Opportunity und Spirit tun dies für uns am Planeten Mars seit 2004. Wie Sie das machen wird in Beispielen gezeigt. Wie können Schwarz/Weiß-Kameras auf den Mars Exploration Rovern Farbbilder liefern? Die Rover machen Bilder in 3D. In 3D gibt es weitere Probleme: Neben der Links- oder Rechts-Händigkeit gibt es auch die Sichtigkeit. In dem Experiment der Leibniz Universität Hannover kann jeder dies sofort feststellen. Wofür ist das Gut? Für Physik, Physiologie, Psychologie. Warum wirken wir im Fernsehen und durch Kameras dicker? Warum wirkt Schwarz schlank? Auf diese und andere Fragen bekommt ihr eine Antwort.

Erdbeobachtung – GOCE - Die exakte Form der Erde als Animation

Leibniz Universität Hannover - Exzellenzcluster QUEST

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K320

Bei der europäischen Satellitenmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) werden mit Hilfe eines Schwerefeldsensors, dem so genannten Gravitations-Gradiometer, das Geoid (die exakte Form der Erde) und die räumlichen Variationen des Schwerefeldes bestimmt. Das schafft neue Grundlagen für die Erforschung der Ozeanzirkulation und der Dichteverteilung im Erdinneren sowie für die genaue Höhenmessung mit Satellitenverfahren. Die gewonnenen Daten werden am Institut für Erdmessung ausgewertet. Im Rahmen von QUEST (Das Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research bringt sechs Institute der Leibniz Universität Hannover mit fünf weiteren Forschungszentren aus Niedersachsen und Bremen zusammen, um erstklassige Forschung am Quantenlimit zu betreiben), arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit dem Albert-Einstein-Institut für Gravitationsphysik bereits jetzt an Sensoren und Konzepten für die nächste Generation von Satelliten.

Astrophysik - Modell LISA Satellit

Leibniz Universität Hannover - Exzellenzcluster QUEST

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K320

Am Stand des Exzellenzclusters QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) lernt ihr LISA (Laser Interferometer Space Antenna) kennen, ein Experiment zur Erfassung von Gravitationswellen im Weltall - von Albert Einstein vorhergesagt, aber noch nicht nachgewiesen. LISA besteht aus drei Satelliten, die an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks mit einer Armlänge von fünf Millionen Kilometern angeordnet sind und das Interferometer bilden. LISA ist ein Gemeinschaftsprojekt von NASA und ESA. Das Albert-Einstein-Institut entwickelt die benötigten Lasertechniken und koordiniert die europäische Zusammenarbeit. LISA soll 2015 starten.

Astrophysik - Prototyp eines Marslasers

Leibniz Universität Hannover - Exzellenzcluster QUEST

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K320

Gemeinsam mit der NASA plant die europäische Weltraumorganisation ESA für das Jahr 2018 eine Expedition zum Mars, bei der ein kleines Roboterfahrzeug, der so genannte Mars-Rover ausgesetzt werden soll. Mit an Board des Rovers wird dann Technologie aus dem Laser Zentrum Hannover sein. Ein hochpräzises Messinstrument wird mit Hilfe eines Lasers auf dem Mars Bodenproben gezielt auf Spuren von organischem Material untersuchen. Der derzeit einzige Prototyp des Lasers ist am Stand des Exzellenzclusters QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) als Original ausgestellt. Es handelt sich um einen Prototypen eines Laserkopfes für eine Marsmission.

Erdbeobachtung - Modell der Tandemsatelliten GRACE

Leibniz Universität Hannover - Exzellenzcluster QUEST

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K320

Europäische Satellitenmissionen wie GRACE beobachten mit Hilfe von Schwerefeldsensoren, den so genannten Gravitometern Massenveränderungen auf der Erde. Veränderungen im Schwerefeld treten zum Beispiel auf, wenn sich Meeresströmungen verlagern, Landmassen heben oder senken oder die polaren Eismassen abschmelzen. Im Rahmen von QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) an der Leibniz Universität Hannover, werden die gewonnenen Daten am Institut für Erdmessung ausgewertet und in globale Klimamodelle eingebracht. Darüber hinaus arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits jetzt an den Satelliten der nächsten Generation und sind somit direkt an Nachfolge-Missionen beteiligt.

Satellitennavigation - Modell eines GPS-Satelliten

Leibniz Universität Hannover - Exzellenzcluster QUEST

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K320

Positionierung durch Satellitennavigationssysteme ist aus der heutigen Welt kaum noch wegzudenken. Das bei weitem bedeutendste Navigations-System ist dabei das NAVSTAR GPS System (umgangssprachlich einfach mit GPS bezeichnet), das vom US-Militär betrieben wird. Das Rückgrat dieses Systems bildet das Raumsegment bestehend aus den einzelnen Satelliten. In Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Erdmessung an neuen Konzepten für hochpräzise Uhren an Bord der Satellitenund wollen damit die Positionsbestimmung durch GPS noch genauer machen. Der Exzellenzcluster QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) präsentiert ein Modell eines solchen Satelliten.

Deutsch-französisch-amerikanischer Dialog

Leibniz Universität Hannover - Fachsprachenzentrum

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K321

Sieh dir die Videoinstallation mit Ausschnitten von Videokonferenzen zwischen Studenten der Leibniz Universität Hannover und französischen und amerikanischen Hochschulen an. Dabei erlebst du einen multimedialen „Trilog“ über Identität, Kultur, Selbst- und Fremdbild.

Kräfteübersetzung durch einen Flaschenzug

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

Bereits im alten Rom wurden mithilfe von Flaschenzügen besonders schwere Bauteile aufgerichtet. Bei einem Flaschenzug werden durch Umlenkrollen die ursprünglich aufzuwendenden Kräfte so stark übersetzt, dass nur noch eine weit aus geringere Kraft aufgebracht werden muss, um zum Beispiel ein schweres Gewicht zu heben. Flaschenzüge sind in der Bauindustrie wie auch aus dem Alltag nicht wegzudenken wie beispielsweise bei Kränen und Fahrstühlen. Anhand des einfachen Versuchs des Tauziehens zeigt euch die Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie - dass nicht unbedingt der „Stärkste“ gewinnt, sondern derjenige mit Köpfchen und Rollen.

Holzturm unter Erdbebenbeanspruchung

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

'Bei der Mitmachaktion der Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie - sind 3er Teams aufgefordert, einen möglichst erdbebensicheren Turm aus lose übereinander gestellten Holzklötzen zu bauen. Die erfolgreich überstandene Impuls-Stärke, die Bauhöhe und die verbaute Klotzzahl entscheiden über die Leistungsfähigkeit des Turmes. Am Ende jedes Messetages wird ein Sieger gekürt und mit einem Anerkennungspreis gewürdigt. Startklotz ist immer der eine senkrechte. Impuls wird durch pendelndes Bleigewicht an Schur und Rutschplatte unter der Palette erzeugt...'

Leonardos Brücke

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

Kann man eine Brücke aus Holzbalken ohne Nägel, Schrauben oder Leim bauen? Leonardo da Vinci entwickelte schon im 15. Jahrhundert ein Konzept, um diese Aufgabe zu bewältigen. Ziel war es dabei, schnell eine stabile Brücke errichten zu können. Die Materialien dafür sollten leicht zu beschaffen und zu transportieren sein. Wie alleine durch die richtige Anordnung der Bretter, Balken oder Stämme eine bogenförmige Brücke ohne weitere Hilfsmittel entsteht, zeigt die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie der Leibniz Universität Hannover. Die Balken stützen sich dabei gegenseitig und ergeben so eine sehr stabile Konstruktion, ohne dass Verbindungsmittel für den Zusammenbau verwendet werden müssen.

Räumliche Aussteifung eines Gebäudes

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

'Dieses Modell der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie an der Leibniz Universität Hannover veranschaulicht die räumliche Aussteifung eines Gebäudes durch Wand- und Deckenscheiben, das heißt, das Tragverhalten eines Gebäudes ohne und mit Wänden. Moderne Geschossbauten wie Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude werden heutzutage üblicherweise als Stahlbetonskelettkonstruktion hergestellt. In diesen werden die vertikalen Lasten (Eigengewicht, Nutzlasten) der Deckenplatten über horizontale Balken in vertikale Stützen geleitet. Die Stützen wiederum münden im Modell in die Bodenplatte bzw. bei den Bauwerken in die Gründung (Bodenplatte, Einzel- oder Streifenfundamente). Horizontale Lasten infolge Wind sowie außermittig angreifende Vertikallasten führen zur Schiefstellung des gesamten Gebäudes. Wenn keine Wände vorhanden sind, stabilisieren die Stützen bzw. die Rahmentragwerke aus Stützen und Balken das Gebäude. Bei diesem weichen Aussteifungssystem treten jedoch große Verformungen auf. Durch wenige Wandscheiben (z. B. Treppenhaus- und Fahrstuhlschachtkerne) kann die Steifigkeit des gesamten Gebäudes deutlich erhöht werden, so dass die horizontalen Lasten nur zu geringen horizontalen Auslenkungen führen. In diesem Modell können verschiedene Anordnungen der Wand- und Deckenscheiben ausprobiert werden.'

Eine Brücke wird durch Resonanzfrequenzen zerstört

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

Ein Beispiel für die destruktive Wirkung von Resonanzfrequenz war die Zerstörung der Tacoma-Narrows-Brücke im US-Bundesstaat Washington am 7. November 1940. Die Brücke geriet durch unglückliche Windverhältnisse in selbsterregte Torsionsschwingungen, wodurch die Fahrbahn schließlich zerbrach. An Hand von zwei praktischen Beispielen macht die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie der Leibniz Universität Hannover Resonanzfrequenz und Torsionssteifigkeit erfahrbar. Über einen Erreger wird ein einseitig gelenkig gelagerter Balken in Schwingung gebracht. Die Erregerfrequenz kann verändert und dadurch untersucht werden, welche Resonanzfrequenz der Balken hat. Mit Hilfe von zwei Rohrstücken wird Torsionssteifigkeit erklärt. Torsionssteifigkeit ist das Maß für den Widerstand eines Bauteils gegenüber Verdrehungen / Verwindungen.

Wellenkanal mit Windenergieanlage

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K323

Dieses Exponat der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie an der Leibniz Universität Hannover stellt die Forschungsaktivitäten im Wellenkanal (110 m Länge) und im Wellenbecken des Franzius-Instituts sowie im Großen Wellenkanal (300 m Länge) des Forschungs-Zentrums Küste dar. Aufgabenschwerpunkte sind die Untersuchung von Belastungen auf Offshore Windenergieanlagen und Sohlschutz, Hochwasser- und Risikomanagement, Deichmonitoring, Expertise im Bereich Küstenschutz sowie die Erforschung ökologischer Prozesse an der Küste und im Küstenvorfeld. Das Exponat ist ein etwa vier Meter langer Plexiglaskanal (20 cm breit, 20 cm Wasserstand), in dem eine Maschine Wellen generiert und das Modell einer Windenergieanlage inkl. Gründungsstruktur den Belastungen der Wellen ausgesetzt ist.

Surfer macht Mathematik sichtbar

Leibniz Universität Hannover - Fakultät für Mathematik und Physik

Themenwelt: Produktion | Stand: P501

Das Programm Surfer erlaubt es, mathematische Ausdrücke, genauer gesagt Polynome, als geometrische Objekte sichtbar zu machen. So entstehen ästhetisch ansprechende Bilder. Durch die einfache Bedienbarkeit an einer interaktiven Tafel der Fakultät für Mathematik und Physik an der Leibniz Universität Hannover können schon Schüler und Schülerinnen ab der Orientierungsstufe, aber natürlich auch Erwachsene viel Spaß an dieser Experimentierstation haben.

Elektrospinning von Implantaten

Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU448

Elektrospinning ist ein Verfahren zur Herstellung von Polymerfasern mit einem Durchmesser von einigen Nanometern bis hin zu mehreren Mikrometern. Das Verfahren eignet sich zur Herstellung von 3D Matrizes, die in der regenerativen Medizin für die Implantatherstellung verwendet werden können. Da die so hergestellten Fasermatten aus Endlosfasern bestehen und eine hohe Porosität und durchgehende Hohlräume aufweisen, können sie besonders gut mit Zellen besiedelt werden. Die Elektrospinning–Anlage der Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse - besteht aus einer Hochspannungsquelle, einer Düse, die durch ein Reservoir mit der Polymerlösung gespeist wird, und einem Kollektor, auf dem die Fasern abgelegt werden. An der Anlage kann der Elektrospinning-Prozess anschaulich erläutert werden. Kameras überwachen den Prozess. Während der Vorführung werden mit der Anlage Herzklappen hergestellt. Ergänzend zu den Live-Bildern von den zwei wichtigsten Bereichen des Prozesses werden ein Video von einem pulsatil durchströmten Gefäßprothesenscaffold und eine Slide-Show mit rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen von Fasermatten gezeigt.

Beschleunigte Simulation im Herzklappentester

Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU448

Biologische Herzklappenprothesen stammen von Schwein oder vom Rind. Nach der Implantation in das Herz des Patienten neigen manche unterschiedlich schnell zur Kalzifizierung. Es bilden sich Ablagerungen im Klappengewebe, das dadurch hart und spröde wird. Die Folgen sind Herzklappenfunktionsstörung wie Stenose und/oder Insuffizienz. Die Klappe muss ersetzt werden. Noch weiß man nicht genau, warum welche Klappe wann oder überhaupt kalzifiziert. In dem elektromagnetisch betriebenen Testgerät wird eine Herzklappenprothese in vitro kalzifiziert. Dabei wird ein Kalzifizierungsfluid pulsatil durch die Klappe (Ventil) gepumpt. Der Herzklappentester kann mit 5 Hz einen Herzschlag, der fünf mal schneller ist als der eines gesunden Menschen, simulieren. Somit können in acht Wochen Testdauer ungefähr fünf Lebensjahre einer menschlichen Herzklappe beschleunigt simuliert werden. Im Testaufbau der Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse - soll der Einfluss von mechanischer Belastung, Klappendesign, Lipidablagerungen und Antikalzifizierungsmaßnahmen auf die Kalzifizierung unter semi–physiologischen Bedingungen untersucht werden. Die Untersuchungsergebnisse fließen in die Optimierung von Herzklappenprothesen ein. Außerdem könnt ihr im Team eine Herzklappe aus Silikon gießen.

Bärtierchen als Überlebenskünstler

Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse und St. Ursula-Schule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU448

Bärtierchen, auch Wasserbären genannt, sind weltweit in Moosen und Flechten anzutreffen. Sie besitzen die unglaubliche Eigenschaft, selbst extrem niedrige Temperaturen und hohe Trockenheit schadlos zu überleben. Ihre Kunst, das Leben für längere Zeit bei lebensfeindlichen Bedingungen einfach auszusetzen, fordert den Erfindungsgeist heraus. Können wir aus der Natur lernen, wie sich menschliche Zellen oder sogar komplexe Organe schadlos über lange Zeit bei sehr niedrigen Temperaturen konservieren lassen? Antworten erhaltet ihr am Stand von Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse - und St. Ursula-Schule Hannover

Zellzählung: Auge gegen Maschine

Leibniz Universität Hannover - Institut für Mehrphasenprozesse und St. Ursula-Schule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU448

In der regenerativen Medizin spielt die Langzeitlagerung von biologischen Implantaten eine wichtige Rolle. In der Forschung werden dazu Stammzellen in Gelkugeln verkapselt und mit verschiedenen Gefrierschutzmitteln und unterschiedlichen Kühlraten eingefroren. Nach dem Auftauen werden die Zellen rekultiviert und mit zwei Farbstoffen angefärbt, die eine optische Unterscheidung zwischen toten und lebenden Zellen ermöglichen. Zellen im mikroskopischen Bild per Hand auszuzählen ist jedoch mühsam und sehr subjektiv, d.h. verschiedene Personen am Mikroskop kommen dabei oft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Als Lösung wurde von „frozen life“ eine automatische Bildauswertung entwickelt. Diese soll sich am Stand von Leibniz Universität Hannover und St. Ursula-Schule Hannover gegen das menschliche Auge behaupten.

Atmosphärische Turbulenz sichtbar gemacht

Leibniz Universität Hannover - Institut für Meteorologie und Klimatologie

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU407

Atmosphärische Turbulenzen werden sichtbar: An der Experimentierstation der Leibniz Universität Hannover - Institut für Meteorologie und Klimatologie - können simulierte atmosphärische Strömungen erkundet werden. Diese Strömungen wurden zuvor auf Höchstleistungscomputern berechnet und werden an einem Computermonitor (ggf. auch mit einem Beamer) durch mit der Strömung mitbewegte Kügelchen dreidimensional visualisiert (eventuell auch stereoskopisch, mit echtem 3D-Effekt). Durch Maussteuerung kann man in den vorgestellten Szenen beliebige Orte 'unter die Lupe' nehmen und dadurch manches über die Physik atmosphärischer Strömungen lernen. Gezeigt werden unter anderem Konvektion (Kumulusbewölkung) und Umströmung von Gebäuden und Staubteufel.

Wie klingen Bewegungen?

Leibniz Universität Hannover - Institut für Sportwissenschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU432

Sound in Motion - Wie klingt eine Bewegung? Mit einer neuartigen Bewegungssensorik wird der menschliche Körper zum Klanginstrument. Bewegungssensoren an Unter- und Oberarmen vertonen Bewegungen. Eine akustische Bewegungsrückmeldung klingt nicht nur spektakulär, sondern erhöht die Bewegungsgenauigkeit und unterstützt das Bewegungslernen. Die Bewegungsakustik besitzt besondere Relevanz für Personen mit eingeschränkten Sinnesfunktionen, beispielsweise nach Schlaganfall oder für Blinde. Solche Fragen werden im Rahmen eines EU-Verbundprojekts untersucht, in dem das Institut für Sportwissenschaft (Prof. A. Effenberg, Projektleitung), das Institut für Mikroelektronische Systeme (Prof. H. Blume), beide Leibniz Universität Hannover, das Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin (Prof. E. Altenmüller), Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, mit den Firmen videantis GmbH und KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG kooperieren. (EU EFRE-Projekt „Bewegungssonifikation“, W2-80118660).

Feuer & Flamme – der Feuertornado

Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung

Themenwelt: Produktion | Stand: P501

Am Stand der Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung - ist alles Feuer und Flamme: In einer Trommel aus Lochblech, in die man hineinschauen kann, brennt Flamme. Kaum dreht man die Trommel, passieren seltsame Dinge: die Flamme streckt und dreht sich, bildet wilde, schöne Korkenzieherwirbel – und zeigt, wie komplex Verbrennungsvorgänge sein können.

Keine Chance für Bleifüße - Der Fahrsimulator

Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung

Themenwelt: Produktion | Stand: P501

Wer bremst verliert. Das stimmt nicht immer: Am Fahrsimulator der Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung - gewinnen keine Schumis und Vettels, hier gibt’s Punkte für geschickte Fahrer, die den Parcours möglichst energieeffizient absolvieren.

Motorschnittmodell

Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung

Themenwelt: Produktion | Stand: P501

Was während der Fahrt unter der Motorhaube passiert spürt man vielleicht, man sieht es aber nicht. Am Stand der Leibniz Universität Hannover - Institut für Technische Verbrennung - schon: Das Schnittmodell der Motor- und Getriebeeinheit eines A-Klasse-Mercedes erlaubt Euch im laufenden Modell einen Einblick in die Funktionsweise eines Pkws.

Experimentiert im Tech-Lab

Leibniz Universität Hannover - Schülerlabor TechLab?

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K317

Beim Schülerlabor Tech-Lab stehen Alltagsgegenstände im Vordergrund. Im Tech-Lab können Schüler Experimente zu technischen Objekten wie CD-Spieler, Handy und Fahrrad altersgerecht durchführen. Die Schüler experimentieren vollkommen selbständig , wobei sie durch Studierende der Leibniz Universität betreut und unterstützt werden. Die Experimente sind handlungsorientiert und knüpfen unmittelbar an die Erlebniswelt der Schüler an.

Von der Schule in die Uni

Leibniz Universität Hannover - Zentrale Studienberatung

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K321

Die Leibniz Universität Hannover bietet Studienorientierung mittels Self-Assessment. Am Laptop könnt ihr ein Self-Assessments der LUH durcharbeiten. Außerdem erhaltet ihr Informationen zu Studienmöglichkeiten in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik , Naturwissenschaft und Technik) an der LUH.

Interaktive Bearbeitung von Bildern

Leibniz Universität Hannover, Informatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K309

'Am Stand der Leibniz Universität Hannover, Informatik, wird euch eine App zur interaktiven Segmentierung in Bildern präsentiert. Dazu braucht ihr lediglich einige grobe Markierungen um ein bildliches Objekt zu machen, dann könnt ihr dieses Objekt aus komplexen Bildern „einfach“ herausschneiden und woanders einfügen.'

Krieg der Ameisen

Leibniz Universität Hannover, Informatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K309

In der Informatik entstehen häufig aus vielen kleinen, sehr einfachen Systemen große Systeme, die zur Lösung sehr komplexer Aufgaben in der Lage sind. Ähnliches kennen wir auch aus der Natur, so können beispielsweise in einem Ameisenhaufen sehr unterschiedliche Aufgaben ausgeführt werden, obwohl jede einzelne Ameise für sich nur sehr wenig von diesem Gesamtablauf versteht. Dieses Prinzip des Ameisenhaufens versuchen die Leibniz Universität Hannover, Informatik, an ihrer Experimentierstation spielerisch zu simulieren und grafisch darzustellen. Dazu können verschiedene Ameisenstrategien programmiert werden und gegeneinander antreten. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, viel wichtiger sind die Bereitschaft und der Spaß zu knobeln.

Gesichts-Detektion auf dem Smartphone

Leibniz Universität Hannover, Informatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K309

Im Rahmen des University-IPhone-Developer-Programms von Apple haben Studenten am Institut für Informationsverarbeitung der Leibniz Universität Hannover die Möglichkeit eigene App’s zur Video- und Bildverarbeitung für Pod-Touch und IPhones zu entwickeln. Das Exponat zeigt die Umsetzung eines Gesichts-Detektors und Trackers auf dem Smartphone. Obwohl die Endgeräte recht limitiert in ihren Ressourcen sind, ist mittels Boosting-Verfahren eine Echtzeitdetektion möglich. Das Verfahren funktioniert ähnlich zu den Gesichtstrackern in kommerziellen Kameras, aber da die Smartphones nicht nur mit Kameras sondern auch mit Lagesensoren ausgestattet sind, bieten sich zusätzliche Möglichkeiten, die hier demonstriert werden: Boosting-Basierte Detektoren sind rotationsvariant, d.h. bereits leicht gekippte Kameras können Gesichter nicht gut wieder finden. Unter Einbezug der Lagesensoren können die Bilder virtuell so gekippt werden, dass bei beliebigen Kameraorientierungen die Bilder wie bei einer aufrechten Kamera analysiert werden. Dementsprechend bietet die Multi-Sensorfusion eine wesentlich stabilere Performance als herkömmliche Lösungen. Die Demo läuft sowohl auf einem Mac-Book, als auch als App auf IPod-Touch-Geräten.

Was haben Ameisen mit Informatik zu tun?

Leibniz Universität Hannover, Informatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K309

Die Natur löst spezielle Aufgaben über teils erstaunliche Methoden, die häufig von Computerwissenschaftlern auf technische Problemfelder übertragen werden. So kann an den Experimentierstationen der Leibniz Universität Hannover, Informatik, mithilfe einer einfachen Programmiersprache ausprobiert werden wie Ameisen ganz ohne Anführer zusammenarbeiten um beispielsweise Nahrung einzusammeln und zu Haufen zu ordnen. Wer Spaß am Knobeln hat sollte hier nicht fehlen, Programmierkenntnisse sind nicht notwendig.

'Ich esse keine Gene!' Wirklich?

Leibniz Universität Hannover, Institut für Pflanzengenetik, Hannover-GEN

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU415

Gene kann man nicht sehen, die DNA aber schon! Die DNA ist der Träger der genetischen Erbinformation und somit die Grundlage des Lebens. Alle Lebewesen - ganz gleich ob Mensch, Tiere, Pflanzen oder Mikroorganismen - besitzen diese Bausteine des Lebens. Mach den DNA-Check bei Tomate, Kiwi, Erdbeere und Co. und finde heraus wie Du mit einfachen Hausmitteln die DNA aus Obst und Gemüse extrahieren und nachweisen kannst. Die Schüler des Hannover-GEN-Projekts sind Dir dabei gern behilflich.

Mit Leibniz in die Welt

Leibniz Universität Hannover, International Office

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K321

Lust auf einen Tapetenwechsel? Ein studienbezogener Auslandsaufenthalt fördert die Fachkompetenz innerhalb des eigenen Studienfachs. Das Lernen von Sprachen sowie von interkultureller und sozialer Kompetenz dient der persönlichen Weiterentwicklung und bringt auch auf dem Arbeitsmarkt Pluspunkte! Am Stand der Leibniz Universität Hannover kannst du Sprachenraten - wobei Dein Fremdsprachengefühl gefordert ist! Höre Dir Lieder an und finde heraus, um welche Sprache es sich handelt. Auf die Gewinner warten am Studententag (2. September) tolle Preise. Zeigt uns außerdem, wo ihr die beste Zeit im Ausland verbracht habt. So tragt ihr dazu bei, dass im Zuge der Ideenexpo eine besondere Weltkarte entsteht, die über die Internationalität ihrer Besucher Auskunft gibt. Außerdem könnt ihr schon einmal einen Blick auf die Vorabversion des Onlinespiels - lüfte Leibniz' Geheimnis! werfen und mehr über das Universalgenie erfahren.

Der goldene Schnitt - Das Da-Vinci-Projekt

Leibniz Universität Hannover - Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K322

Es wird ein Verfahren zur 3D-Vermessung präsentiert: das Terrestrische Laserscanning. Die Anwendung wird veranschaulicht auf Grundlage einer der bekanntesten Arbeiten Leonardo da Vincis, eine aus dem Jahr 1492 stammende Studie über Körperproportionen nach Vitruv. 'Der vitruvianische Mensch' ist auch heute noch eine sehr populäre und häufig adaptierte Figur, die auf dem so genannten goldenen Schnitt basiert. Das Terrestrische Laserscanning ist ein Verfahren, das regelmäßig für verschiedene Aufgabenstellungen der Vermessung genutzt wird. Durch die Abtastung der Umgebung mittels eines Lasers kann die Umgebung sehr schnell erfasst und dreidimensional dargestellt werden. Das Verfahren wird genutzt, um den 'vitruvianischen Menschen' nachzubilden: Besucher können sich am Stand der Leibniz Universität Hannover - Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik - selbst in 3D 'messen' lassen und so ihre Proportionen im Verhältnis zum Goldenen Schnitt darstellen. Die Ergebnisse werden in einer Urkunde mit dem individuellen Körperscan festgehalten.

Dreh‘ die Welt mit Händen und Füßen

Leibniz Universität Hannover - Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K322

Virtuelle Globen und dreidimensionale Punktwolken – die Welt um uns herum wird immer detaillierter erfasst und vermessen. Der Aspekt der Interaktion mit solchen umfangreichen Datensätzen gewinnt zunehmend an Bedeutung, mit dem Ziel einer intuitiven Navigation durch virtuelle Welten. Professionelle Lösungen sind mitunter sehr kostenintensiv, unflexibel und benötigen häufig Expertenkenntnisse. Mit Hilfe der Wii-Mote kann am Stand der Leibniz Universität Hannover - Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik - ein interaktives Whiteboard realisiert werden, an dem der Benutzer intuitiv mittels eines „Stiftes“ Eingaben direkt auf der Darstellungsfläche tätigen kann.

Roboter im Stangenwald

Leibniz Universität Hannover - Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K322

Damit sich ein Roboter in der Umgebung zurechtfindet, braucht er ein System wie GPS, das ihm seine Koordinaten liefert. Da GPS in Innenräumen aber nicht oder kaum funktioniert, braucht man Alternativen. Eine Möglichkeit ist, dem Roboter eine spezielle Landkarte zu geben, in der Objekte verzeichnet sind, die er in seiner Umgebung wiederfindet. Der Roboter der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Universität Hannover kann sich anhand von Stangen orientieren - er weiß, wo sich die Stangen befinden und wie sie aus seiner momentanen Position aussehen müssten.

Der Geriatrie-Relaxator – Entspannung und Sicherheit im Alter

Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Verteilte autonome Systeme und Technologien

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU422

Das Monitoring von Vitalfunktionen ist ein Schlüsselfeature für die Etablierung humanzentrierter Assistenzsysteme, die in dem Bereich Ambient Assisted Living (AAL) anzusiedeln sind. Vor diesem Hintergrund versteht sich der Geriatrie-Relaxator als komplementäre Komponente für bestehende telemedizinische Geräte und vereint Sicherheit auf Basis eines robusten, kontaktlosen Vitaldatenmonitorings mit dem Komfort modernen Möbeldesigns. Die aktivitätssensitive Vitaldatenauswertung auf Basis einer probabilistischen Situationserkennung ermöglicht es, kontextabhängig Schlussfolgerungen über die jeweilige Testperson und ihren Gesundheitszustand treffen zu können. Der Geriatrie-Relaxator, den das Institut für Verteilte autonome Systeme und Technologien der Leuphana Universität Lüneburg zeigt, besteht als Multisensorsystem aus den Kernkomponenten Ultrabreitbandradar und eingebetteter Intelligenz, die in einen Stressless™ Sessels integriert ist. Testpersonen können in dem Sessel Platz nehmen, ihre Vitalparameter messen und klassifizieren lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Belastungstest ohne übliches EKG durchzuführen und Vitalparameter über die Distanz messen zu lassen, während man auf einem Ergometer unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt ist.

Keine Wärme wegwerfen – Wärme chemisch speichern!

Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Ökologie und Umweltchemie

Themenwelt: Energie | Stand: LU409

Das Institut für Ökologie und Umweltchemie der Leuphana Universität Lüneburg zeigt aktuelle Weiterentwicklungen im Bereich der Energiespeicherung. Im Experiment kann die Wärmeentwicklung und die Wärmespeicherkapazität des chemischen Wärmespeichers untersucht und erfahren werden. Hierzu wird das Speichermaterial mit Wärme aufgeladen, wobei es in zwei Teile gespalten wird. Werden die Teile wieder zusammengeführt, wird die Wärme wieder frei! Neben Energiethemen erarbeitet das Institut für Umweltchemie der Leuphana insbesondere im Bereich Umweltanalytik Lösungen für umweltrelevante Fragestellungen. Ein besonders hervorzuhebendes Projekt ist die Arbeit an dem 'FeQuan – System zur Früherkennung von Verockerungs- und Rostbildungsprozessen', das von der EU und dem Land Niedersachsen im Rahmen des Innovations-Inkubators Lüneburg gefördert wird.

Das Herz als begehbares Organ

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU428

Die Medizinische Hochschule Hannover zeigt ein Modell-Herz, anatomisch aufrecht stehend, das sowohl durch die linke, wie auch durch die rechte Herzkammer betreten werden kann. An der Außenseite der linken Herzkammer kann der Betrachter die Bewegung des Herzmuskels, die Kontraktion bei einem Herzschlag, sehen und auch ertasten und Herzgeräusche wahrnehmen. In der linken Herzkammer ist statt der natürlichen Taschenklappe eine künstliche Aortenklappe zu sehen. Durch die manuell zu öffnende gesunde Mitralklappe kann man mit einem Blick nach oben in den linken Vorhof einen dort angebrachten Vorhofscheidewanddefekt sehen. In der rechten Herzkammer ist neben der Trikuspidalklappe auch die natürliche Pulmonalklappe dargestellt, die man manuell öffnen kann.

Die Lunge - gesund oder krank

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU428

Am Stand der Medizinischen Hochschule Hannover werden eine gesunde sowie eine erkrankte Lunge dargestellt. In dem aufrecht stehenden Modell werden in der rechten Lunge gesunde Bronchien gezeigt - sie bilden die natürliche rosa Färbung gesunden Gewebes ab. Der obere Teil der Lunge ist zum Aufklappen, sodass Einblick in das gesunde Organ genommen werden kann. Durch eine Öffnung in der Außenhaut des Modells kann man – wie durch ein Mikroskop – die vergrößerte Darstellung der Lungenbläschen betrachten. Im Gegensatz dazu werden in der linken Lunge eine Krebserkrankung und deren Entwicklung dargestellt.

Erkrankung und Heilung einer Niere

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU428

Das Nierenmodell der Medizinische Hochschule Hannover veranschaulicht eine überlebensgroße, aufgeklappte Niere, die zwei Zustände aufweist: Auf der einen Seite ist eine gesunde Niere zu sehen. Im Vergleich dazu wird auf der anderen Seite in Augenhöhe des Betrachters ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium und sein Verschmelzen mit dem umliegenden, gesunden Gewebe gezeigt. Der Tumor lässt sich 'herausnehmen', so dass der Zustand nach medikamentöser Behandlung zu sehen ist. Als Konsequenz einer Therapie mit einem innovativen Wirkprinzip, das die Neubildung von Blutgefäßen unterbindet (so genannte Angiogenese-Hemmung), wird die Versorgung des Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen unterbrochen. Der Tumor stirbt ab, und zurück bleibt eine geschrumpfte Geschwulst, wie das Modell zeigt.

Fitness fürs Ohr

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU426

Häufigste Ursache für hochgradig schwerhörige oder ertaubte Menschen sind defekte Haarzellen im Innenohr, der sogenannten Cochlea. Mittlerweile gibt es vielfältige Möglichkeiten, diesen Menschen wieder zu Gehör zu verhelfen - mit Hörsystemen wie dem Cochlea-Implantat. Dieses Implantat überbrückt das defekte Innenohr mittels einer Elektrode, die akustische Höreindrücke in elektronische Impulse umwandelt und an den Hörnerven weiterleitet. Die Zellen aber bleiben defekt. Wünschenswert wäre aber, wenn man in der Lage wäre, diese Haarzellen - ca. 25.000 sind es - wieder fit zu machen. Daran arbeitet die HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule mit Hochdruck.

REBIRTH forscht an der Selbstheilung von Organen?

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU428

Wenn ein Organ nicht mehr richtig funktioniert, muss im schlimmsten Fall ein neues transplantiert werden. Doch es gibt in Deutschland zu wenig Menschen, die bereit sind Organe zu spenden. Darum suchen Forscher nach neuen Wegen, um auf Spenderorgane in Zukunft verzichten und Erkrankungen heilen zu können. Die Wissenschaftler des Exzellenzcluster REBIRTH (Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforschen, die Heilungsprozesse von Herz, Lunge, Leber oder Blut. Ärzte, Chemiker, Biologen und Ingenieure arbeiten zusammen daran, die Selbstheilung von Geweben und Organen zu verstehen. Sie setzen Laser ein, züchten Gewebe, erforschen Stammzellen und verwandeln Haut- in Leberzellen. Bei uns erhaltet Ihr Einblicke in unsere aktuelle Forschung.

Pflege als Beruf

Medizinische Hochschule Hannover

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU427

Hier fehlst DU!' und JA, damit meinen wir DICH! Wir, die Schülerinnen und Schüler der Schule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege an der MHH, möchten dir zeigen, wie das Leben nach dem allgemeinen Schulabschluss in der Ausbildung zur Pflegekraft an der MHH sein kann. Frage uns selbst oder siehe dir unsere selbst produzierten Filme dazu an. Weißt du, wie man den Blutdruck misst? Warum werden die Hände desinfiziert? Wie funktioniert ein professioneller Verband? Dazu leiten wir dich an und erklären es dir. Fordere deine Mitschüler/-innen zu einem Wettkampf beim medizinischen Thrombosestrümpfe-Anziehen heraus! Mitmachen - Anfassen - Ausprobieren ist bei allen Tätigkeiten erwünscht! Zum Abschluss gibt es ein Erinnerungsfoto mit dir und einer Person deiner Wahl an unserer lustigen Fotowand.

SUBVENTO – System zur unbemannten vollautomatischen Entdeckung von Bedrohungssituationen

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Das Ziel des EFRE-geförderten Projekts „Subvento“ ist es, ein integriertes System zur schnellen, automatischen Ferndetektion von Wärme- und Gefahrquellen mittels Thermalkamera für den Zivilschutz bereitzustellen. Die Messungen sollen mit einem unbemannten, vollautomatischen Fluggerät durchgeführt werden, das an der TU Braunschweig entwickelt wurde. Das Projekt wird in Zusammenarbeit der TU Braunschweig, der BBR Verkehrstechnik GmbH und dem Technischen Hilfswerk durchgeführt.

Schweißerausbildung mit Schweißsimulator

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Die hohen Material- und Werkstoffkosten zu Beginn der Ausbildungsphase bewirken, dass in der praktischen Ausbildung von Schweißern neue Methoden eingeführt werden. So finden Schweißsimulatoren und virtuelle Schweißtrainer den Einzug in die Ausbildungswerkstätten. Die Integration der Schweißtrainer wird in Zukunft ein fester Bestandteil der praktischen Schweißerausbildung sein. Auf dem Stand wird der Schweißsimulator der Gesellschaft für Schweißtechnik international vorgestellt, dessen Anschaffung mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert wurde. Die Besucher können unter Anleitung die Handhabung des Schweißbrenners testen.

Schweißerausbildung für die Offshore - Industrie

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Gründungsstrukturen und Türme für Windenergieanlagen auf See werden aus bis zu 70 Millimeter starken Blechen gefertigt. Das Verschweißen dieser Bleche erfordert intensive Grundlagenkenntnisse, Erfahrung, Konzentration im Fertigungsprozess und natürlich 'eine ruhige Hand'. Das Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen GmbH (BNVHS) führt seit 2008 ESF-geförderte Qualifizierungen für diese speziellen Aufgaben durch und gibt hier am Stand mittels einer ?mobilen Schweißkabine? einen kleinen Einblick in den Fertigungsprozess von 'Windenergieriesen'.

Fit für Europa!

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Die Europäische Union kann deine Chance sein! Studieren, Leben und Arbeiten in 27 Mitgliedsstaaten von Finnland bis Italien, von Irland bis Estland. Grenzenlose Mobilität, neue Freunde, spannende Erfahrungen – das alles bietet Europa. Mach dich fit für Europa. Macht mit! Am Stand des EIZ auf der Standfläche des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr könnt ihr eure Fitness für Europa testen!

Europa fördert Niedersachsen!

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Mit den Strukturfonds ESF und EFRE fördert die Europäische Union die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt ihrer Mitgliedsstaaten. In Niedersachsen stehen von 2007 bis 2013 insgesamt 1,67 Milliarden Euro zur Förderung von Projekten zur Verfügung. Der 'Europäische Sozialfonds' (ESF) hat die Aufgabe, Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen und sie dort zu halten. Der ESF fördert zum Beispiel Qualifizierungen für Arbeitslose, Frauen und Migranten. Der 'Europäische Fonds für regionale Entwicklung' (EFRE) wird dazu genutzt, um Niedersachsen wettbewerbsfähiger zu machen. Der EFRE fördert zum Beispiel Forschung und Entwicklung, Tourismus und Verkehr. Einige der geförderten Projekte aus Niedersachsen könnt ihr auf dem Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr kennenlernen. Macht mit, und findet heraus, welche Aussteller der Ideen-Expo von ESF und EFRE gefördert werden. Als Gewinne winken Tagesausflüge zum Beispiel in die Zoos Hannover und Osnabrück und in die Iberger Tropfsteinhöhle.

Die Initiative 'BIOTechnikum'.

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: | Stand: EP 904

'Leben erforschen – Zukunft gestalten' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist deutschlandweit unterwegs, um über die Forschung in der modernen Biotechnologie in Deutschland und ihre Ergebnisse zu informieren, Berufsperspektiven aufzuzeigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die mobile Erlebniswelt ist Labor, multimediale Ausstellung, Kino und Dialogforum zugleich. Besucherinnen und Besucher des doppelstöckigen Trucks erwarten unter anderem Informationen zu Grundlagen, Berufsfeldern, Forschungs- und Anwendungsgebieten der Biotechnologie. Exponate bieten 'Wissenschaft zum Anfassen', das Biotech-Kino lädt zum Sehen und Staunen ein und mit dem multimedialen Lernspiel 'Bodymover' können Interessierte auf die Reise ins Innere der menschlichen Zelle gehen.

Ab ins Netz! Wie schnell ist Dein Internet wirklich?

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Internet soll schnell sein damit es Spaß macht: Nicht nur um zu Surfen oder Musikvideos anzuschauen. Auch für Referate ist ein schneller Zugang hilfreich. Aber ist der eigene Internetanschluss zu Hause für all das tatsächlich schnell genug? Die Antwort gibt es am Stand des EFRE-geförderten Breitband Kompetenz Zentrums Niedersachsen (b|z|n). Wir informieren über verschiedene Breitbandtechnologien und geben Antworten, warum mancher Internetanschluss nicht so schnell wie versprochen ist.

Windkraft auf dem Holzweg' Innovative Technik aus Holz

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Themenwelt: Energie | Stand: E119

Die Timber-Tower GmbH entwickelt Türme für Windkraftanlagen der Multi-Megawattklasse aus Holz. Hier wird gezeigt, wie der traditionelle Baustoff Holz innovativ mit moderner Technik verbunden werden kann. Das Konzept ermöglicht es, höhere Türme zu bauen und somit den Ertrag zu steigern. Der Timber-Tower hat gegenüber den konventionellen Systemen aus Beton bzw. Stahl einige Vorteile: Er ist konsequent in Nachhaltigkeit und CO2-Vermeidung, kostensparend und aufgrund seiner Konstruktionsweise an jeden beliebigen Platz auf der Erde zu transportieren.Unser Modell ist eine Nachbildung des 100m Turms im Maßstab 1:30. An diesem Modell lässt sich die Konstruktionsweise des Timber-Tower erkennen.

Moderne Lebensmittelproduktion

Nieke – Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU442

Bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln kommen technische Prozesse und Verfahren zum Einsatz, mit denen aus landwirtschaftlichen Rohstoffen in schonender Weise und in gleichbleibender Qualität vermarktungsfähige Produkte hergestellt werden. Die hier verwendeten technischen Verfahren und deren Vorzüge sind den Verbrauchern oft nicht bekannt. Die Präsentation am Stand des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik Niedersächsischen Landesinitiative Ernährungswirtschaft soll dazu dienen, einige Prinzipien bei der Herstellung von Lebensmitteln anschaulich zu machen und Interesse an der Technik hinter unseren Nahrungsmitteln zu wecken. Dabei wird deutlich, dass die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten für die Lebensmittel nicht im Widerspruch zu einer gesunden Ernährung stehen. Neben der Information der Messebesucher zum Thema Lebensmittelherstellung wird der Bereich gleichzeitig als zukünftiges Beschäftigungsfeld für gut ausgebildete Fachkräfte vorgestellt. Die Lebensmittelproduktion ist ein sehr innovativer Bereich, der an der Schnittstelle Mensch-Produkt-Technik ansetzt und der eine große Bandbreite auch an technischen Berufen einschließt.

Lebensmittelproduktion mit einem Extruder

Nieke – Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU442

Die Extrusion ist ein Verfahren zur Herstellung von Snackprodukten, Frühstücks-Cerealien und vielen anderen Lebensmitteln. Dabei wird das Rohmaterial in einer Schneckenpresse transportiert und durch die entstehende Wärme und den hohen Druck in eine dickflüssige Masse gewandelt. An der Ausgangsöffnung des Extruders kann diese Masse gezielt geformt und strukturiert werden. Die Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft (Nieke) präsentiert und erläutert euch die Funktionsweise eines solchen Extruders. Mit Hilfe des Extruders produzieren wir ein Snackprodukt, das als ‚Ideen-Wurm‘ von euch verkostet werden kann und euch so die Herstellung von Lebensmittel ganz plastisch vermittelt.

Roboter in der Lebensmittelverarbeitung

Nieke – Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU442

Was in der Automobilindustrie bereits Alltag ist, kann man auch verstärkt bei der Erzeugung von Lebensmitteln beobachten: Roboter helfen dabei, die Produkte herzustellen und zu verarbeiten. Sie können empfindliche oder leicht verderbliche Produkte wie z.B. Obst, Fleisch oder Pralinen transportieren und sortieren. Damit wird der Mensch bei gefährlichen oder belastenden Arbeiten unterstützt - wie das geht, zeigt die Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft (NieKE? ).

Technische Lösung für das Aufschlagen von Eiern

Nieke – Niedersächsische Landesinitiative Ernährungswirtschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU442

Eier durchlaufen für ihre weitere Verarbeitung zu bestimmten Lebensmitteln, wie z. B. für die Nudelherstellung, Herstellung von Backwaren, etc., einen besonderen technischen Prozess. Hierbei werden die Eier gereinigt und anschließend mechanisch aufgeschlagen. Nach Abtrennen der Schale werden die Fraktionen Eiweiß und Eigelb getrennt. Anhand eines Modells der Landesinitiative Ernährungswirtschaft (Nieke) werden die wesentlichen Prozessschritte bei der Verarbeitung der Hühnereier dargestellt. Zur Unterstützung wird parallel ein Film gezeigt, in dem die realen Abläufe in der Praxis dargestellt sind.

Fahren ohne Fahrer? Aber sicher!

OFFIS - Institut für Informatik

Themenwelt: Mobilität | Stand: M217

Wie sieht die Zukunft im Straßenverkehr aus? Fahrzeuge, die ohne Fahrer fahren dürfen – sogenannte autonome Fahrzeuge –, werden bereits in vielen Bereichen eingesetzt. Aber wie sieht es hier mit der Sicherheit aus? Bisher ist die Lösung entweder eine Abschottung vom Personenverkehr und/oder die Einschränkungen der Fahrgeschwindigkeit. Das OFFIS - Institut für Informatik arbeitet an einem veränderten Konzept: Teste bei uns, wie sicher ein autonomes Fahrzeug fährt, und erkunde neue Steuerungsmöglichkeiten, zum Beispiel über einen Tablet PC.

Lebensraum Kläranlage unter dem Mikroskop

Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften am Campus Suderburg, Fakultät Bau-Wasser-Boden

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU406

Ein Abwassertropfen wird unter dem Mikroskop zur Wunderwelt: Die Fakultät Bau-Wasser-Boden der Ostfalia-Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt die unvorstellbare Formenvielfalt von Mikroorganismen in der biologischen Stufe einer Kläranlage und erklärt, wie durch die unermüdliche Tätigkeit von Bakterien aus dem trüben Abwasser klares Wasser wird. Im mikroskopischen Bild bei 400-facher Vergrößerung sieht man Bakterienflocken und höhere Mikroorganismen, die diese Flocken abweiden, sich als Filtrierer auf ihnen festsetzen oder auch räuberisch kleine Artgenossen vertilgen. Die Bakterienflocken und ihre Mitbewohner sinken später im ruhigen Absetzbecken zu Boden, so dass klares, gereinigtes Wasser die Anlage verläßt. Dieses Verfahren ist die technische Umsetzung eines biologischen Reinigungsprozesses, wie er in natürlichen Gewässern abläuft. Er funktioniert ohne Chemikalienzugabe. Ein Abwassertropfen genügt, um dem Praktiker wichtige Hinweise über den technischen und ökologischen Betriebszustand einer Kläranlage zu liefern. Die Lebensgemeinschaft reagiert schnell auf Stressfaktoren wie Gifte, Sauerstoffdefizite oder Nährstoffmangel mit einer Anpassung seiner Populationen.

Verschiedene Antriebsvarianten im Vergleich

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften (Hochschule Braunschweig / Wolfenbüttel)

Themenwelt: Mobilität | Stand: M213

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften in Braunschweig / Wolfenbüttel - zeigt am Beispiel eines Modellautos, wie sich verschiedene Antriebsvarianten eines Fahrzeuges auf das Fahrverhalten auswirken. Entdecke selber, warum es am Besten ist, wenn alle Räder angetrieben werden.

Das Team wob-racing stellt sich vor

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften (Hochschule Braunschweig / Wolfenbüttel)

Themenwelt: Mobilität | Stand: M213

In diesem Jahr startet das Team wob-racing der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig / Wolfenbüttel erstmals mit zwei Rennwagen: dem WR07 mit klassischem Verbrennungsmotor und dem WR07-E, einem ersten Rennwagen mit Elektroantrieb.

Wer fährt wie Sebastian Vettel?

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften (Hochschule Braunschweig / Wolfenbüttel)

Themenwelt: Mobilität | Stand: M213

Wer schafft beim CO2 free Grand Prix die schnellste Zeit? Auf dem Parcours der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig / Wolfenbüttel kannst du beim Fahren mit einem ferngesteuerten Rennwagen im Maßstab 1:28 einmal richtig Gas geben. Der schnellste Fahrer gewinnt. Wir prämieren die Tagessieger und belohnen euch mit tollen Preisen.

Entwicklung autonom fahrender Roboter

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel

Themenwelt: Mobilität | Stand: M213

Ein heutiges Automobil ist vollgepackt mit Technik, um das Fahren den Insassen so angenehm wie möglich zu machen. Diese Systeme sind komplex und kaum überschaubar. Anhand eines kleinen Roboters namens MA-VIN der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel - kannst du ein System entwickeln, welches eigenständig einer Linie folgt und dein Ergebnis direkt auf einer Teststrecke erproben. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Mach dich mit Sensoren und Aktoren vertraut und leg sofort los.

Arena der Micro-Roboter

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel

Themenwelt: Mobilität | Stand: M213

Fußball spielen auf einer Fläche von nur einem DIN A3-Blatt? Das geht - wenn die Spieler mitschrumpfen! In der Fußball-Arena der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig / Wolfenbüttel spielen kleine würfelförmige Roboter mit einer Größe von nur 2,5 x 2,5 cm. Die Roboter werden mit Gamepads ferngesteuert und spielen um eine Kaugummikugel als Ball. Wer ein Tor erzeilt, darf das Kaugummi mitnehmen! Die Steuerungstechnik und die Hardware kann genau unter die Lupe genommen werden und zeigt die Vielfalt der Technik bzw. Robotik.

Experimentiere im Wissenschaftstruck

Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel

Themenwelt: Mobilität | Stand: EP 901

Der Wissenschaftstruck ist ein Gemeinschaftsprojekt der technischen Fakultäten der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig / Wolfenbüttel. Studierende haben im Rahmen von Projekt- oder Studienarbeiten nach Möglichkeiten gesucht, Schülerinnen und Schülern Lust auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu machen. Herausgekommen sind unterschiedliche, interaktive Mitmach-Experimente, die von der Studienberatung der Hochschule, Studierenden sowie von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Truck präsentiert werden.

Wie funktioniert ein Mediadisplay?

Technische Universität Braunschweig - Institut für Füge- und Schweißtechnik

Themenwelt: Kommunikation | Stand: K307

Displays kommen im Alltag in verschiedenen Ausführungen vor. Egal ob Handy, Fernseher oder Stadionanzeige, immer werden die bunten Bilder aus vielen farbigen Punkten zusammengesetzt. Überraschend ist, dass sich aus nur drei Grundfarben der komplette Regenbogen an Farben mischen lässt. Mit Lupe und Mikroskop werden die mit bloßem Auge kaum zu unterscheidenden Strukturen am Stand des Instituts für Füge- und Schweißtechnik der TU Braunschweig sichtbar gemacht. Die eigene Lieblingsfarbe kann mit dem 'Lichtmischpult' komponiert werden. Nimmt man nun viele dieser Farbpunkte und sorgt dafür, dass jeder einzelne die richtige Farbe und Helligkeit hat, kann man auch komplette Bilder gestalten. Und wenn man es clever anstellt, kann eine solche Anordnung von Lichtpunkten als transparentes Display auch in Fenster eingebaut werden. Mit diesen Displayfenstern kann man dann komplette Gebäudefassaden ausstatten. Aus der Entfernung wirkt das wie ein riesiger Bildschirm. Das Besondere an dieser neuen Technologie ist, dass man trotz Display in der Fensterscheibe weiter nach draußen sehen kann und dass weiterhin Licht in das Gebäude fällt, da nur zirka 20 Prozent der Scheibenfläche verdeckt sind.

Neuartige Ansätze in der Siedlungswasserwirtschaft

Technische Universität Braunschweig, Institut für Siedlungswasserwirtschaft

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU406

Abwasser und Klärschlamm sind keine Abfälle, sondern enthalten verschiedene Stoffe, die genutzt werden können. So kann aus Klärschlamm Biogas gewonnen werden, aus dem wiederum Strom produziert werden kann. Die für die Landwirtschaft lebensnotwendigen Elemente Phosphor und Stickstoff sind ebenfalls im Schlamm enthalten. Die Siedlungswasserwirtschaft befasst sich somit nicht nur mit der Reinigung und Entsorgung von Schmutzwasser, sondern auch mit der Entwicklung von Verfahren und Methoden, um die Rückgewinnung und Verwertung der Wertstoffe zu verbessern. Bei diesen neuartigen Ansätzen entstehen verschiedene Produkte und Substanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. Am Stand des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig werden einige Stoffe vorgestellt, die heute im Abwasserkreislauf und auf der Kläranlage hergestellt werden können. Es wird erläutert, wie diese eingesetzt werden können.

Skilanglauf im Sommer? - Ja! Mit einem Skiroller aus Faserverbund

Technische Universität Clausthal

Themenwelt: Erlebnisarena | Stand: EA705

Gefördert durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurde am Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der Technischen Universität Clausthal in Kooperation mit der Firma Nordic Pro GmbH ein Skiroller aus Faserverbunden entwickelt. Dieses Trainingsgerät demonstriert die Integrationsmöglichkeiten von Design und Funktionalität von Bauteilen aus Faserverbunden. Das Sportgerät bildet in hervorragender Weise die Feder- und Dämpfungseigenschaften eines normalen Skis nach. Der Skiroller wird für die Sportarten Skilanglauf, Nordische Kombination, Biathlon und im Freizeitsport zum Sommertraining eingesetzt.

Energie für Stahl: Der heiße Draht

Technische Universität Clausthal in Kooperation mit der Salzgitter AG

Themenwelt: Produktion | Stand: P507

Wie viel Energie ist nötig, um eine Tonne Stahl herzustellen? Einerseits wollen wir die Umwelt und das Klima schonen. Andererseits brauchen wir eine sichere Energieversorgung für unsere industrielle Produktion. Beides ist gleich wichtig. Unser Experiment in Kooperation mit der TU Clausthal: Über einen Fahrraddynamo wird ein widerstandsbeheizter Draht erwärmt. Dieser zerschneidet eine Eisstange. Wer von euch am heftigsten strampelt, zersägt den Eisblock mit dem heißesten Draht am schnellsten und gewinnt. Physikalisch gesehen, handelt es sich bei diesem Experiment um die Umwandlung mechanischer in elektrische Energie, wie es so im Prinzip auch eine Windkraftanlage tut.

Die Welt von oben

Universität Hildesheim - Fachbereich IV

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU444

'Aus der Stratosphäre (12 bis 50 km Höhe) kann man bereits die Krümmung der Erde erkennen. Diese Höhe, man kann sie auch schon als Weltall bezeichnen, erreicht man mit Flugzeugen normalerweise nicht. Um Filmaufnahmen aus der Stratosphäre mit Blick auf die Erdkugel zu bekommen wird an einen Wetterballon eine Kamera angebracht. Dieser Ballon steigt auf eine Höhe bis zu ca. 35 km auf. Während des Aufstiegs wird ein Video aufgezeichnet. In einer Höhe von 35 km platzt der Wetterballon und die Kapsel mit der Kamera schwebt an einem Fallschirm zurück zur Erde. Über einen GSP Sender übermittelt die Kapsel ihre Position und kann so nach erfolgreicher Landung wieder aufgefunden werden. Das Video von Aufstieg und Rückkehr zeigt Bilder, die man nur sehr selten zu sehen bekommt. Um die Funktionsweise zu demonstrieren lässt die Universität Hildesheim auf der Ideen Expo täglich ein vergleichbaren Ballon mit einer Kamera aufsteigen und ein Live-Bild zum Boden übertragen.'

Matrixspeicher und autonome Vehikel

Universität Hildesheim - Fachbereich IV

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU444

Hintergrund für die Präsentation des Fachbereis IV der Universität Hildesheim bilden Forschungsergebnisse und Ideen zur Modellierung von Leistungen natürlicher Gehirne. Wir haben spezielle neuronale Netze (binäre Matrixspeicher) in innovativer Weise zusammengeschlossen, so dass sich ein frei programmierbares, robust agierendes System ergibt, die Assoziativmaschine. Robust bedeutet hier, dass sowohl das Speichern als auch das Abarbeiten von Programmen störunanfällig geschieht. (Selbst wenn Teile des Netzes oder Teile des Programmes oder Teile der Sensordaten ausfallen, kann das System noch korrekt weiterarbeiten.) Zur Veranschaulichung, zum Anfassen und auch für die Interaktion mit den Dingen haben wir (in Kooperation mit Dr. Andreas Dierks, Gymn. Himmelsthür) verschiedene Beispiele ausgearbeitet.

Mit Sonnenenergie Wasser destillieren

Universität Hildesheim - Fachbereich IV

Themenwelt: Leben & Umwelt | Stand: LU444

In vielen Ländern der Erde ist die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser ein großes Problem. Die meisten dieser Länder liegen in Gebieten, die statt Wasser Sonne im Überfluss haben. Die SOLDEST TERRA-Anlageder Universität Hildesheim ist eine kleine, solar betriebene Destillationsanlage, die sauberes Wasser - vor allem aus Meerwasser - erzeugen kann. Sie ist preiswert herzustellen, robust, liefert etwa 25 Liter Trinkwasser pro Tag. Die nötige Energie bezieht sie allein aus Sonnenenergie. Sie ist zur dezentralen Wasserversorgung gedacht, z.B. für kleine, abgelegene Dörfer. Die SOLDEST TERRA-Anlage ist ein Prototyp für wissenschaftliche Zwecke.

Roboter werden schlau

Universität Osnabrück und Hochschule Osnabrück

Themenwelt: Mobilität | Stand: M200

'Um schlau zu werden und ihre Umwelt 'bewusst' zu erfassen, müssen Roboter in die Lage versetzt werden, ihre Umgebung wahrzunehmen. Universität und Hochschule Osnabrück präsentieren Roboter, die mit speziellen Sensoren ausgestattet sind. Dazu zählen z.B. Optische Sensoren, Radarsensoren, Akustische Sensoren, Funk- und Infrarotsensoren, Tastende Sensoren und viele mehr. Doch die alleinige Abbildung der Umwelt reicht nicht aus, um einen Roboter 'schlau' werden zu lassen. Er muss in der Lage sein, die generierten Informationen auszuwerten bzw. sie zu verstehen. Ebenso wie ein Handy von sich aus nicht weiß, was auf dem Foto ist, das es gerade aufgenommen und verschickt hat, versteht ein Roboter zunächst nichts von seiner Umgebung, die er sensorisch erfasst hat. Also ist eine Interpretation der Daten notwendig. Nur wenn die Informationen mit einer Bedeutung versehen werden, ist der Roboter in der Lage 'schlau' zu handeln. Welche Bedeutung die Elemente der erfassten Umgebung bekommen, hängt von der Zielsetzung des jeweiligen Robotereinsatzes ab. So kann z.B. die Information 'Stein' mit der Bedeutung 'ausweichen' oder 'wegrollen' belegt werden. Erst die Kombination aus Umgebungserfassung und Bedeutungszumessung macht einen Roboter wirklich 'schlau'. Schlaue Roboter werden in naher Zukunft von großem praktischen Nutzen für unsere Gesellschaft sein.'

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