Förderung

Hier finden Sie aktuelle Förderangebote für Innovationsprojekte und Technologietransfer auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.


Zentraler Ansprechpartner für die niedersächsischen Innovationsförderprogramme ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank.


Über Bundesförderprogramme infomiert die Förderdatenbank der Bundesregierung.
Zugang zu europäische Fördermöglichkeiten erhalten Sie über das Enterprise Europe Network.

NBank Soforthilfe - Bundesmittel stehen ab sofort zur Verfügung

Ab heute wird die NBank, ergänzend zur Corona-Soforthilfe des Landes, die angekündigten zusätzlichen Mittel des Bundes für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bereitstellen.

Ziel der Förderung: Die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller soll gesichert werden und aktuelle Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden. Zu den Betriebskosten zählen z. B. Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten. Lebenshaltungskosten zählen nicht zu den Betriebskosten.

Die Förderung besteht aus einer Einmalzahlung in Höhe von:

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäftigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten

Bereits erhaltene Zuschussförderungen aus dem vorausgegangenen Landesprogramm werden in voller Höhe angerechnet.

(Quelle: NBank)

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Niedersachsens Sofort-Hilfe Programm für Unternehmen startet

Niedersachen ist eines der ersten Bundesländer, dass ein umfangreiches Hilfprogramm für niedersächsische Unternehmen bereit gestellt hat. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat hierfür schnellstmöglich eine Richtlinie erstellen und die erforderlichen Mittel bereit stellen lassen. Eine Antragstellung ist ab sofort online bei der NBank möglich.

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Übersicht über Hilfsangebote auf Landes- und Bundesebene

Die NBank hat in einem pdf für Unternehmer*innen alle Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zur CoronaKrise auf Landes- und Bundesebene zusammengefasst. Hier finden Sie eine gute kurze Übersicht und alle weiteren Links.

Welche Hilfen bietet das Land über die NBank?

  • Krediten für kleine und mittlere Unternehmen
  • Zuschüsse für Klein- und Kleinstunternehmen
  • Bürgschaften über die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB)

Welche Hilfen bietet der Bund über KfW und Arbeitsagenturen?

  • Kreditprogramme der KfW mit Haftungsfreistellung
  • Kurzarbeitergeld
  • Stundung von Sozialbeiträgen
  • Steuerliche Maßnahmen
  • Zuschüsse für Unternehmensberatung
  • Geplante Änderungen bei den Insolvenzantragspflichten

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Hilfsangebote für Unternehmen in der Corona-Krise

Um kleine und mittlere Unternehmen bei temporären Umsatzrückgängen durch COVID-19 zu unterstützen, werden auf Landes- und Bundesebene verschiedene Hilfsangebote geschaffen. Doch wo und wie gibt es die Hilfe? 

Unterstützung vom Land Niedersachsen

Die niedersächsische Landesregierung schafft kurzfristig verschiedene Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese werden ausschließlich über die NBank abgewickelt und die betroffenen Unternehmen müssen keine Sicherheit erbringen. Eine Antragstellung ist ab dem 25.3.2020, 15 Uhr im Kundenportal der NBank möglich.

Geplant sind zwei Förderprogramme für KMUs in Niedersachsen. Das erste Programm umfasst einen Kredit zur Liquiditätshilfe, bei dem bis zu 50.000 Euro zur Verfügung stehen. Im zweiten Programm können Soloselbstständige Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten einen einmaligen Liquiditätszuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen. Dazu zählen auch Startups, die jünger sind als fünf Jahre. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein tragfähiges Geschäftsmodell sowie eine positive Einschätzung der Unternehmensentwicklung. Der Zuschuss ist gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen:

  • bis fünf Beschäftigte: 3.000 Euro
  • bis zehn Beschäftige: 5.000 Euro
  • bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Eine weitere Möglichkeit ist der Antrag einer Bürgschaft über die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB). Das Land hat seinen Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro erhöht und stellt diese fast allen Branchen in Form von Hausbankkrediten über die NBB zur Verfügung. Die Größenordnung reicht hierbei von bis zu 2,5 Millionen Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren.

Unterstützung vom Bund

Da die Förderbeträge oftmals nicht ausreichen, ist es grundsätzlich möglich verschiedene Unterstützungsangebote miteinander zu kombinieren. So bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) weitere umfangreiche Hilfsangebote an. Die Vergabe der Förderprogramme läuft über ein Hausbankverfahren, sodass als Ansprechpartner alle Banken, Sparkassen und genossenschaftlich organisierten Kreditinstitute dienen.

Neben einem Unternehmerkredit bietet die KfW auch den ERP-Gründerkredit für Existenzgründer*innen und junge Unternehmen bis zu fünf Jahre an. Bei den Krediten von bis zu 100.000 Euro übernimmt die EU 80 Prozent des Haftungsrisikos.

Zudem hat der Bund am 23.3.2020 ein Soforthilfe-Zuschussprogramm für Kleinstunternehmer*innen (bis max. 10 Beschäftigte), Angehörige der Freien Berufe und Soloselbständige beschlossen. Das Programm hat folgende Eckpunkte:

  • Bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Noch in dieser Woche entscheiden der Bundestag und der Bundesrat über das Programm, sodass es bald starten kann. Die Mittel sollen über die Länder bereitgestellt werden. In Niedersachsen übernimmt das die NBank. Der Soforthilfe-Zuschuss kann ergänzend zum Landeszuschuss beantrag werden. Allerdings muss ein entsprechender Bedarf begründet werden, sodass keine Überförderung stattfindet.

Die NBank hat eine Übersicht der aktuellen Hilfsangebote auf Bundes- und Landesebene erstellt.

Förderung für von Frauen geführte Unternehmen in Horizont 2020

Die Europäische Kommission möchte Unternehmen unter weiblicher Leitung fördern, um damit einen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit im europäischen Innovationsökosystem zu leisten. Für die EIC-Accelerator-Stichtage am 19.5. und 7.10.2020 werden daher Projektanträge kleiner und mittelgroßer Unternehmen, die unter der Leitung von Frauen stehen, besonders berücksichtigt.

Quelle: Nationale Kontaktstelle kleine und mittlere Unternehmen zum EU-Programm Horizon 2020

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Green-Deal-Ausschreibung Horizon 2020

Nicht nur die Förderung Frauen-geführter Unternehmen steht bei Horizon 2020 zum Stichtag 19.5.2020 besonders im Fokus. Die Ausschreibung richtet sich darüber hinaus ausschließlich an Antragsteller*innen mit Projektideen im Fokus des „Green Deal“. Gefragt sind Innovationen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung und zu einem besseren Klimaschutz in Europa beitragen, beispielsweise in den Bereichen Verkehr, einschließlich Batterien, sauberer Wasserstoff, CO2-arme Stahlerzeugung, kreislauforientierte biobasierte Sektoren und bauliche Umwelt. Das neue Antragsformular für die Green-Deal-Ausschreibung wird nach dem Stichtag vom 18.3.2020 veröffentlicht.

Quelle: Nationale Kontaktstelle kleine und mittlere Unternehmen zum EU-Programm Horizon 2020

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Neuer Förderaufruf im Programm „Qualifizierung und Arbeit“

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat im Rahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen einen neuen arbeitsmarktpolitischen Förderaufruf mit dem besonders attraktiven Fördersatz von bis zu 80 Prozent gestartet.

 

Das ESF-Landesprogramm „Qualifizierung und Arbeit" zielt darauf ab, Arbeitslose und erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Rahmen von Stabilisierungs- und Qualifizierungsprojekten sowie innovativen Modellprojekten unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Interessen dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Förderanträge müssen bis zum 31.3.2020 bei der NBank eingegangen sein.

Quelle: NBank

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Neue Förderung für mittelständische Unternehmen bei Investitionen für mehr Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein neues Förderprogramm „Klimaschutzoffensive für den Mittelstand“ aufgelegt, um mittelständische Unternehmen bei Investitionen für mehr Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz mit einem neuen Förderkredit zu unterstützen. Das Programm startet am 15.3.2020.

Es sollen Investitionsmaßnahmen unterstützt werden, die beim Mittelstand auf eine treibhausgasneutrale Herstellung hinwirken. Das Programm richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale Unternehmen und Einzelunternehmer, deren Umsatz 500 Millionen Euro nicht übersteigt.

Quelle: KfW

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Innovative Ideen für die industrielle Bioökonomie mit dem Schwerpunkt „Biohybride Technologien“ gesucht

Mit der Nationalen Bioökonomiestrategie will die Bundesregierung den Wandel hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise unterstützen. Damit dieser Wandel gelingen kann, sind neue Ideen gefragt. Der Bund fördert deshalb innovative Projekte, beispielsweise für neuartige bioanalytische Verfahren, innovative Stofftrennung, künstliche biohybride Kompartimente oder Ansätze der künstlichen Photosynthese.

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